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Freitag, 29. Mai 2015

29.05.2015

Antidumping/Antisubvention - Fotovoltaikmodule aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen und Wafer) mit Ursprung in der VR China

Einleitung von Umgehungsuntersuchungen

Durchführungsverordnung (EU) 2015/832 der Kommission vom 28. Mai 2015 zur Einleitung einer Untersuchung betreffend die mutmaßliche Umgehung der mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1239/2013 des Rates eingeführten Ausgleichsmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China durch aus Malaysia und Taiwan versandte Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen), ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias oder Taiwans angemeldet oder nicht, und zur zollamtlichen Erfassung dieser Einfuhren; ABl. L 132 vom 29.5.2015, S. 53.

Anmerkung:
Die EU-Kommission leitet mit Wirkung vom 30.5.2015 eine Untersuchung ein, um festzustellen, ob mit aus Malaysia und Taiwan in die Union versandten Einfuhren von Fotovoltaikmodulen oder -paneelen aus kristallinem Silicium und Zellen des in Fotovoltaikmodulen oder -paneelen aus kristallinem Silicium verwendeten Typs (die Dicke der Zellen beträgt höchstens 400 Mikrometer), ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias oder Taiwans angemeldet oder nicht, die mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1239/2013 (ABl. L 325 vom 5.12.2013, S. 66) eingeführten Maßnahmen umgangen werden.
Die von der Untersuchung betroffenen Waren werden derzeit unter den KN-Codes ex 8501 31 00, ex 8501 32 00, ex 8501 33 00, ex 8501 34 00, ex 8501 61 20, ex 8501 61 80, ex 8501 62 00, ex 8501 63 00, ex 8501 64 00 und ex 8541 40 90 (TARIC-Codes 8501 31 00 82, 8501 31 00 83, 8501 32 00 42, 8501 32 00 43, 8501 33 00 62, 8501 33 00 63, 8501 34 00 42, 8501 34 00 43, 8501 61 20 42, 8501 61 20 43, 8501 61 80 42, 8501 61 80 43, 8501 62 00 62, 8501 62 00 63, 8501 63 00 42, 8501 63 00 43, 8501 64 00 42, 8501 64 00 43, 8541 40 90 22, 8541 40 90 23, 8541 40 90 32, 8541 40 90 33) eingereiht.
Die Untersuchung betrifft nicht die in die Union getätigten Einfuhren von
  • Solarladegeräten, die aus weniger als sechs Zellen bestehen, tragbar sind und Strom für Geräte liefern oder Batterien aufladen;
  • Dünnschicht-Fotovoltaikprodukten;
  • Fotovoltaikprodukten aus kristallinem Silicium, welche dauerhaft in Elektrogeräte integriert sind, die eine andere Funktion als die Stromerzeugung haben und die den Strom verbrauchen, der von der/den integrierten Fotovoltaikzelle/n aus kristallinem Silicium erzeugt wird;
  • Modulen oder Paneelen mit einer Ausgangsspannung von höchstens 50 V Gleichspannung und einer Ausgangsleistung von höchstens 50 W, die ausschließlich zur unmittelbaren Verwendung als Batterieladegeräte in Systemen mit denselben Spannungs- und Leistungsmerkmalen bestimmt sind.
Gleichzeitig werden die Zollbehörden der EU angewiesen, die genannten Einfuhren in die Union zollamtlich zu erfassen. Die zollamtliche Erfassung endet neun Monate nach Inkrafttreten dieser Verordnung.
Wird eine Anmeldung zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr für Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) vorgelegt, die derzeit unter den TARIC-Codes 8541 40 90 22, 8541 40 90 23, 8541 40 90 32 und 8541 40 90 33 eingereiht werden, so sind die betreffenden TARIC-Codes und die Wattzahl der eingeführten Waren in das entsprechende Feld der Anmeldung einzutragen. Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission monatlich über die Wattzahl der unter den genannten TARIC-Codes eingeführten Waren.
Hintergrund der Untersuchung ist ein entsprechender Antrag von SolarWorld AG, einem Unionshersteller von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) und somit einer interessierten Partei im Sinne des Artikels 23 Absatz 4 der Antisubventionsverordnung.
Der Antrag enthält hinreichende Beweise dafür, dass die Ausgleichsmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China durch aus Malaysia und Taiwan versandte Einfuhren der zu untersuchenden Ware umgangen werden.
Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb der in der Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen.
Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel - Direktion H
Büro CHAR 04/039
1049 Bruxelles/Brussel
BELGIQUE/BELGIË
E-Mail: TRADE-SP-AC-SUBSIDY-MY-TW@ec.europa.eu



Durchführungsverordnung (EU) 2015/833 der Kommission vom 28. Mai 2015 zur Einleitung einer Untersuchung betreffend die mutmaßliche Umgehung der mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1238/2013 des Rates eingeführten Antidumpingmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China durch aus Malaysia und Taiwan versandte Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen), ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias oder Taiwans angemeldet oder nicht, und zur zollamtlichen Erfassung dieser Einfuhren; ABl. L 132 vom 29.5.2015, S. 60.

Anmerkung:
Die EU-Kommission leitet mit Wirkung vom 30.5.2015 eine Untersuchung ein, um festzustellen, ob mit aus Malaysia und Taiwan in die Union versandten Einfuhren von Fotovoltaikmodulen oder -paneelen aus kristallinem Silicium und Zellen des in Fotovoltaikmodulen oder -paneelen aus kristallinem Silicium verwendeten Typs (die Dicke der Zellen beträgt höchstens 400 Mikrometer), ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias oder Taiwans angemeldet oder nicht, die mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1238/2013 (ABl. L 325 vom 5.12.2013, S. 1) eingeführten Maßnahmen umgangen werden.
Die von der Untersuchung betroffenen Waren werden derzeit unter den KN-Codes ex 8501 31 00, ex 8501 32 00, ex 8501 33 00, ex 8501 34 00, ex 8501 61 20, ex 8501 61 80, ex 8501 62 00, ex 8501 63 00, ex 8501 64 00 und ex 8541 40 90 (TARIC-Codes 8501 31 00 82, 8501 31 00 83, 8501 32 00 42, 8501 32 00 43, 8501 33 00 62, 8501 33 00 63, 8501 34 00 42, 8501 34 00 43, 8501 61 20 42, 8501 61 20 43, 8501 61 80 42, 8501 61 80 43, 8501 62 00 62, 8501 62 00 63, 8501 63 00 42, 8501 63 00 43, 8501 64 00 42, 8501 64 00 43, 8541 40 90 22, 8541 40 90 23, 8541 40 90 32, 8541 40 90 33) eingereiht.
Die Untersuchung betrifft nicht die in die Union getätigten Einfuhren von
  • Solarladegeräten, die aus weniger als sechs Zellen bestehen, tragbar sind und Strom für Geräte liefern oder Batterien aufladen;
  • Dünnschicht-Fotovoltaikprodukten;
  • Fotovoltaikprodukten aus kristallinem Silicium, welche dauerhaft in Elektrogeräte integriert sind, die eine andere Funktion als die Stromerzeugung haben und die den Strom verbrauchen, der von der/den integrierten Fotovoltaikzelle/n aus kristallinem Silicium erzeugt wird;
  • Modulen oder Paneelen mit einer Ausgangsspannung von höchstens 50 V Gleichspannung und einer Ausgangsleistung von höchstens 50 W, die ausschließlich zur unmittelbaren Verwendung als Batterieladegeräte in Systemen mit denselben Spannungs- und Leistungsmerkmalen bestimmt sind.
Gleichzeitig werden die Zollbehörden der EU angewiesen, die genannten Einfuhren in die Union zollamtlich zu erfassen. Die zollamtliche Erfassung endet neun Monate nach Inkrafttreten dieser Verordnung.
Wird eine Anmeldung zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr für Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) vorgelegt, die derzeit unter den TARIC-Codes 8541 40 90 22, 8541 40 90 23, 8541 40 90 32 und 8541 40 90 33 eingereiht werden, so sind die betreffenden TARIC-Codes und die Wattzahl der eingeführten Waren in das entsprechende Feld der Anmeldung einzutragen. Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission monatlich über die Wattzahl der unter den genannten TARIC-Codes eingeführten Waren.
Hintergrund der Untersuchung ist ein entsprechender Antrag von SolarWorld AG, einem Unionshersteller von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) und somit einer interessierten Partei im Sinne des Artikels 13 Absatz 3 der Antidumpingverordnung.
Der Antrag enthält hinreichende Beweise dafür, dass die Antidumpingmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China durch aus Malaysia und Taiwan versandte Einfuhren der zu untersuchenden Ware umgangen werden.
Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb der in der Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen.
Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel - Direktion H
Büro CHAR 04/039
1049 Bruxelles/Brussel
BELGIQUE/BELGIË
E-Mail: TRADE-SP-AC-DUMPING-MY-TW@ec.europa.eu
27.05.2015

Antidumping/Antisubvention - Fotovoltaikmodule aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen und Wafer) mit Ursprung in der VR China

Einleitung einer teilweisen Interimsüberprüfung

Bekanntmachung der Einleitung einer teilweisen Interimsüberprüfung der Antidumping- und Ausgleichsmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China; ABl. C 147 vom 5.5.2015, S. 4.

Anmerkung:
Auf Antrag von EU ProSun, einem Verband von EU-Herstellern von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und von Schlüsselkomponenten davon, hat die Kommission eine teilweise Interimsüberprüfung der derzeit auf die Einfuhr von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China geltenden Antidumping- und Ausgleichsmaßnahmen eingeleitet. Die Überprüfung beschränkt sich auf die Benchmark, die als Grundlage für den Preisanpassungsmechanismus verwendet wird, der in der geltenden Verpflichtung dargelegt ist.
Bei der unter die geltende Verpflichtung fallenden Ware handelt es sich um Fotovoltaikmodule aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China — ausgenommen Waren im Durchfuhrverkehr im Sinne des Artikels V GATT —, die derzeit unter dem KN-Code ex 8541 40 90 (TARIC-Codes 8541 40 90 21, 8541 40 90 29, 8541 40 90 31 und 8541 40 90 39) eingereiht werden.
Bei den derzeit geltenden Maßnahmen handelt es sich um einen mit der Verordnung (EU) Nr. 1238/2013 des Rates (ABl. L 325 vom 5.12.2013, S. 1) eingeführten endgültigen Antidumpingzoll und einen mit der Verordnung (EU) Nr. 1239/2013 des Rates (ABl. L 325 vom 5.12.2013, S. 66) eingeführten endgültigen Ausgleichszoll.
Mit dem Beschluss 2013/423/EU (ABl. L 209 vom 3.8.2013, S. 26) nahm die Kommission am 2. August 2013 ein Verpflichtungsangebot an, das von der chinesischen Handelskammer für die Ein- und Ausfuhr von Maschinen und Elektronikerzeugnissen und einer Gruppe ausführender Hersteller im Rahmen des Antidumpingverfahrens betreffend die Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China vorgelegt worden war.
Mit dem Durchführungsbeschluss 2013/707/EU (ABl. L 325 vom 5.12.2013, S. 214) bestätigte die Kommission am 4. Dezember 2013 die Annahme eines Verpflichtungsangebots im Zusammenhang mit dem Antidumping- und dem Antisubventionsverfahren betreffend die Einfuhren von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium und Schlüsselkomponenten davon (Zellen) mit Ursprung in oder versandt aus der Volksrepublik China für die Geltungsdauer der endgültigen Maßnahmen.
Mit dem Durchführungsbeschluss 2014/657/EU (ABl. L 270 vom 11.9.2014, S. 6) wurden anschließend die Umsetzungsmodalitäten des im Durchführungsbeschluss 2013/707/EU beschriebenen Verpflichtungsangebots geklärt.
Im Rahmen der von der Kommission angenommenen Preisverpflichtung wird der Mindesteinfuhrpreis der unter die Verpflichtung fallenden Ware vierteljährlich angepasst, und zwar auf der Grundlage der internationalen, in der Bloomberg-Datenbank ausgewiesenen Spot-Preise — einschließlich der chinesischen Preise — von Fotovoltaikmodulen aus kristallinem Silicium. In der Verpflichtung ist festgehalten, dass als Benchmark auch die Spotpreise ohne die chinesischen Preise herangezogen werden können, sofern diese in der Bloomberg-Datenbank zur Verfügung gestellt werden. Die Bloomberg-Datenbank enthält eine Preisreihe ohne die chinesischen Preise, für die Daten aus der Vergangenheit vorliegen. Daher wäre es vorbehaltlich der entsprechenden Verfahren technisch möglich, die in der Bloomberg-Datenbank ausgewiesenen Spotpreise ohne die chinesischen Preise als Benchmark zu verwenden.
Nach Angaben des Antragstellers haben sich die Umstände, unter denen die derzeitige Benchmark akzeptiert wurde, dauerhaft geändert. Danach ist die Zahl der Unternehmen aus der Volksrepublik China, die Daten für die derzeitige Benchmark melden, seit der Annahme des Verpflichtungsangebots, insbesondere seit Anfang 2014, beträchtlich gestiegen, mit der Folge, dass die Unternehmen aus der Volksrepublik China in der derzeitigen Benchmark ein größeres Gewicht haben, was erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung dieser Benchmark hatte. Außerdem waren die Preise dieser Unternehmen in der Vergangenheit niedriger als die anderer Unternehmen.
All diese Entwicklungen scheinen dauerhaft zu sein, sodass die Verwendung der derzeitigen Benchmark überprüft werden muss. Die Kommission wird deshalb untersuchen, ob die derzeitige Benchmark für die Entwicklung der Preise von Fotovoltaikmodulenaus kristallinem Silicium noch repräsentativ ist.
Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb der in der Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen.
Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel - Direktion H
Büro: CHAR 04/039
1049 Bruxelles/Brussel
BELGIQUE/BELGIË
E-Mail: trade-ad-R615@ec.europa.eu

Neue Studie zeigt, wie die Solar-Installateure ticken

28. Mai 2015 | von: Muehlhausen Marketing Eine aktuelle Studie von Muehlhausen Marketing und Kommunikation zeigt, wie sich Solarinstallateure die Zusammenarbeit mit Herstellern von Modulen, Wechselrichtern, Montagesystemen und Speicherlösungen sowie Großhandelspartnern vorstellen. Basierend auf den Antworten von über 160 Solar-Installateuren analysiert die Studie das Öko-System der Installationsunternehmen.

Die Installationsunternehmen sind sich bewusst, dass sie als Schnittstelle zum Markt eine wichtige Funktion zur Gewinnung neuer Kunden einnehmen. Hierbei brauchen sie aber die Unterstützung der Hersteller, um den Markt erfolgreich zu bearbeiten.

Die Installateure sind durchaus optimistisch über die eigene Geschäftsentwicklung im Photovoltaik-Markt.
"Es ist die vierte Studie dieser Art, die wir zu diesem Thema erstellt haben“, erklärt Rüdiger Mühlhausen, Leiter der Studie. „Über die Jahre lassen sich Veränderungen sehr deutlich wahrnehmen, sowohl bei den Präferenzen für bestimmte Hersteller, als auch in der Art, wie die Installationsunternehmen in der Vertriebskette agieren. Für agile Hersteller finden sich dabei genügend Ansatzpunkte, um die interessanten Installationsunternehmen als Partner für sich zu gewinnen.“

Wissensvorsprung für Entscheider: EPIA stellt aktuelle Zahlen zum Photovoltaik-Markt vor

28. Mai 2015 | von: Solar Promotion GmbH München, 28. Mai 2015 – Die Photovoltaik boomt weltweit. Besonders nimmt die neu installierte Leistung in Asien und in den USA zu. Gleichzeitig verzeichnet Deutschland einen neuen Rekord bei der Einspeisung von Solarstrom. Die aktuellen Zahlen zum Photovoltaik-Markt und die Aussichten der Branche präsentiert die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) zum Start der diesjährigen Intersolar Europe Conference. Der Report „Global Market Outlook for Photovoltaics 2015-2019“ wird mit Unterstützung der Intersolar Europe am 09. Juni 2015 veröffentlicht. Darüber hinaus können sich Besucher der Intersolar Europe vom 10. bis 12. Juni auf der Messe München über aktuelle und zukünftige Entwicklungen der Solarbranche informieren.

Solar wächst und wächst: Nach Angaben der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) wurden 2014 weltweit über 40 Gigawatt (GW) PV-Leistung neu installiert. Die weltweite Gesamtkapazität erreichte damit im vergangenen Jahr rund 177 GW. Besonders groß ist der Solar-Boom demnach in China, gefolgt von Japan und den USA. Bereits in fünf Jahren, so die Prognose des Verbands, könnte sich die Gesamtkapazität auf 550 GW verdreifachen. Wie sich die Märkte en Detail entwickeln werden, zeigt der „Global Market Outlook for Photovoltaics 2015-2019“. Der Report wird am 09. Juni während der Eröffnungs-Session der Intersolar Europe Conference um 9:00 Uhr im ICM – Internationales Congress Center München sowie in mehreren Konferenz-Sessions vorgestellt.

In den europäischen Märkten lag der Zubau im letzten Jahr EPIA zufolge bei rund 7 GW. Erstmals verzeichnete Großbritannien mit 2,3 GW den größten Zubau, gefolgt von Deutschland und Frankreich. Europa bleibt für die Solarbranche auch weiterhin enorm wichtig, da hier in den vergangenen Jahrzehnten eine große Expertise erworben wurde, welche heute für den weltweiten Ausbau genutzt wird. Deutschland ist nach wie vor international Vorreiter, nicht nur bei der Produktion von Solarstrom, sondern auch bei der Integration in die Stromnetze. Zahlreiche Aussteller zeigen das auf der Messe und wichtiges Know-how wird auch auf der Intersolar Europe Conference hierzu vermittelt.

Übrigens: Erst vor kurzem gelang in Deutschland ein neuer Solar-Rekord: Am Nachmittag des 15. April 2015 speisten die PV-Anlagen hierzulande erstmals Solarstrom mit einer Leistung von mehr als 25 GW ins Netz ein.

Geschäftsstrategien der Solarbranche im Wandel
Auch in den kommenden Jahren werden sich die weltweiten Märkte nicht nur durch neue Technologien, sondern auch durch Verschiebung von geographischen Schwerpunkten weiterentwickeln. Die Unternehmen der Solarbranche stehen daher vor der Herausforderung, die künftigen Marktentwicklungen richtig einzuschätzen und sich an verändernde Bedingungen schnellstmöglich anzupassen. Neue Technologien und ein stärkerer Wettbewerb innerhalb der Branche machen dabei eine Fokussierung auf erfolgversprechende Märkte und Produkte notwendig. Fundierte Zahlen und Experten-Einschätzungen werden damit zum Erfolgskriterium für künftige Entscheidungen. Im Rahmen der Intersolar Europe richtet die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) daher am 11. Juni den „Solar Bankability Summit“ aus, auf dem es um neue Geschäftsmodelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Solarwirtschaft geht. Darüber hinaus befassen sich auf der Intersola r Europe rund 1.000 Aussteller und 40.000 erwartete Besucher mit den neuesten Technologietrends und zukunftsweisenden Anwendungslösungen. Mit zahlreichen Begleitveranstaltungen ist sie die international führende Informations- und Strategieplattform der Solarbranche.

Ein Blick in die Zukunft der PV-Märkte
Mit dem Global Market Outlook for Photovoltaics stellt die EPIA auf der Intersolar Europe ein wichtiges Fundament für zukünftige Entscheidungen der Solarbranche vor. Der Report evaluiert die Entwicklungen der weltweiten Solarmärkte in den vergangenen Jahren und gibt einen Ausblick auf die Entwicklung der Märkte innerhalb der nächsten fünf Jahre. Zugleich erläutert der Report die wichtigsten aktuellen und zukünftigen Trends der Branche. Im Rahmen der Intersolar Europe Conference werden am 09. und 10. Juni in fünf „Global PV Markets“-Sessions die Ergebnisse des Reports für Afrika, Asien, Europa, den Mittleren Osten sowie Nord- und Südamerika vorgestellt. Zudem stellt die EPIA während der Intersolar Europe vom 10. bis 12. Juni die Ergebnisse des Reports in Halle B2 am Stand B2.119 zur Verfügung.

Die Intersolar Europe 2015 findet vom 10. bis 12. Juni auf der Messe München statt.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de

Die Träger der Intersolar Europe
Träger der Intersolar Europe sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. als Exklusivpartner sowie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), die International Solar Energy Society (ISES), die SEMI (Europe) und die Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA-PV). Mit Unterstützung der European Photovoltaic Industry Association (EPIA).

Über die Intersolar
Mit Veranstaltungen auf vier Kontinenten ist die Intersolar die weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft und ihre Partner. Um den solaren Anteil an der Energieversorgung zu erhöhen, verbindet sie Menschen und Unternehmen aus aller Welt.

Die Intersolar Europe ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner. Sie findet jährlich auf der Messe München statt.

Sowohl die Messe als auch die Konferenz konzentrieren sich auf die Bereiche Photovoltaik, PV-Produktionstechnik, Energiespeichersysteme und Regenerative Wärme. Die Intersolar hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform der Solarwirtschaft etabliert.

Im Jahr 2014 nahmen 1.082 internationale Aussteller und 42.380 Fachbesucher an der Intersolar Europe teil. Rund 1.100 Konferenzteilnehmer und rund 200 Referenten diskutierten aktuelle Branchenthemen und die Technologie-, Markt- und Politikentwicklungen.

Mit ihrer über zwanzigjährigen Erfahrung bringt die Intersolar wie keine andere Veranstaltung die internationalen Akteure der Solarwirtschaft aus den einflussreichsten Märkten zusammen. Die Intersolar Messen und Konferenzen finden in München, San Francisco, Mumbai, Peking und São Paulo statt. Diese internationalen Veranstaltungen werden durch die Intersolar Summits ergänzt, die weltweit in den neuen und wachsenden Solarmärkten stattfinden.

Im Jahr 2015 findet parallel zur Intersolar Europe zum zweiten Mal die ees Europe, die internationale Fachmesse für Batterien, Energiespeichersysteme und innovative Fertigung statt. Die ees Europe deckt die gesamte Wertschöpfungskette innovativer Batterie- und Energiespeichertechnik ab.

Neue PV-Pakete mit Speicher für Endkunden bei Conergy: Wer Solarstrom speichert, spart

28. Mai 2015 | von: Conergy Deutschland GmbH
Für die steigende Nachfrage im Endkundenmarkt bietet Conergy seinen Partnerunternehmen und Installateuren ab sofort vorkonfektionierte „ready to use“-Lösungen an. Die aus hochwertigen Komponenten bestehenden PV-Pakete mit Speicher sind von 5,5 kWp bis 9,4 kWp erhältlich.
Hamburg, 28.05.2015 – Immer mehr Verbraucher nutzen eigene elektrische Speicher, um ihre Stromrechnung zu reduzieren. Die Erweiterung einer PV-Anlage um einen Stromspeicher führt über eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren zu Einsparungen von bis zu 30 Prozent. Nach Schätzungen von BSW-Solar(1) decken bereits über 15.000 Haushalte in Deutschland einen Teil ihres Strombedarfs mit Hilfe von Photovoltaikanlage und Speicher – mit stark steigender Tendenz.

Als Reaktion auf die sinkenden Speicherpreise der letzten Monate und die nun steigende Nachfrage bietet Conergy seinen Installateuren ab sofort die neuen Conergy Speicher-Pakete für Privatkunden an. Die Pakete sind in den Größen von 5,5 kWp bis 9,4 kWp PV-Leistung verfügbar. Verbaut werden ausschließlich hochwertige, in Deutschland gefertigte Produkte z.B. von SMA und Mounting Systems. Ergänzt werden diese durch das neue ESS 3.0 Lithium-Ionen-Batteriesystem von BMZ mit 5 kWh nutzbarer Kapazität, das ebenfalls vollständig in Deutschland  aufgebaut und montiert wird. BMZ setzt dabei ausschließlich auf qualitativ hochwertigste Batteriezellen aus Südkorea und Japan und bleibt dennoch preislich sehr attraktiv.

Zertifizierung vorausgesetzt

Eine Förderung durch die KfW bei Installation von Batteriespeichern ist nur möglich, wenn der Fachinstallateur durch den Hersteller zertifiziert wurde. Für Conergy Installateure fand daher im März die erste einer Reihe von BMZ-Zertifizierungsschulungen statt. Vermittelt wurden Wissenswertes zum Unternehmen sowie technische Daten und Fakten rund um den Lithium-Ionen-Stromspeicher BMZ ESS 3.0. Diesen bietet Conergy in Verbindung mit dem SMA Sunny Island als kombinierte Speicherlösung inklusive des SMA Sunny Home Managers an. Neben den Referenten von BMZ stellte daher auch ein Gastreferent von SMA deren Speicherlösungen vor.

Bei der Führung durch die Produktion und das unabhängige Testlabor von BMZ, die „batteryuniversity“, bekamen die Teilnehmer darüber hinaus praktische und interessante Einblicke in die Fertigung.

Mit Speicher und Smart Home die Kosten im Blick

Für Endverbraucher bieten die Speicherpakete als Smart Home-Lösung enorme Möglichkeiten zum Stromsparen. Ist ein Conergy Speicherpaket installiert, können die Haushaltsgeräte über Funksteckdosen mit dem SMA Sunny Home Manager verbunden werden. Die Leistungs- und Energiewerte der angeschlossenen Geräte werden in einer Live-Anzeige des SMA Sunny Portals in Abständen von 10 Sekunden dargestellt. Die Kunden erhalten so einen Überblick über den aktuellen Verbrauch ihrer Haushaltsgeräte und können diese je nach Bedarf und Stromproduktion der Solaranlage steuern.

Geräte mit hohem Stromverbrauch können mit der SMA Funksteckdose leicht identifiziert werden. Die Darstellung des Verbrauchs hilft dem Anlagenbetreiber, Änderungen bei den Betriebseinstellungen einzelner Geräte vorzunehmen und so den jeweiligen Stromverbrauch zu regulieren.

Durch die Nutzung eines Stromspeichers und des entsprechenden Zubehörs können Betreiber von Solaranlagen also nicht nur ihren Stromverbrauch senken, sondern sich gleichzeitig noch unabhängiger von ihrem konventionellen Stromversorger machen und mit umweltfreundlichem Strom Geld sparen.

Eine Beispielrechnung
Eine 4-köpfige Familie mit einem Stromverbrauch von 5.000 kWh/Jahr und Stromkosten von 29 Cent/kWh kann durch die Nutzung eines Stromspeichers mit einer nutzbaren Speicherkapazität von 5 kWh bis zu 51 Prozent ihres selbst erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen. Dadurch macht sich die Familie mit einer 7,02 kWp großen Solaranlage bis zu 64 Prozent unabhängig von ihrem konventionellen Energieversorger, da sie weniger Strom aus dem Netz beziehen muss. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ergibt sich somit eine Ersparnis von mehr als 13.000 Euro.

Die Speicherpakete enthalten folgende Komponenten:

Solarmodule:                           Conergy Power Plus 260P

Wechselrichter:                        SMA Sunny Tripower

Batteriewechselrichter:            SMA Sunny Island mit Sunny Remote Control

Speicher:                                  Lithium-Ionen-Stromspeicher BMZ ESS 3.0 mit 5 kWh nutzbarer Batteriekapazität

Energiemanagement:               SMA Sunny Home Manager mit zwei SMA Funksteckdosen
                                                 und SMA Energy Meter

Gestellsystem:                          Mounting Systems Alpha+

Zubehör:                                   DC-seitige Kabel Stecker und Buchsen


Über Conergy Deutschland GmbH
Conergy ist einer der weltweit größten Anbieter für Solar-Lösungen und -Services, spezialisiert auf die Planung, die Finanzierung, den Bau und den Betrieb effizienter und leistungsstarker Solaranlagen für Privathäuser, Unternehmen und Großanlagen. Seit seiner Gründung 1998 zählt Conergy international zu den Pionieren bei der Nutzbarmachung von Solarenergie und vereint heute innovative Technologien sowie branchenführendes Ingenieurs-Know-how mit dem Zugang zu Kapital.
Mit dem Firmensitz in Hamburg verfügt Conergy über ein globales Verkaufsnetzwerk und hat Niederlassungen in 14 Ländern aufgebaut. Die Conergy Deutschland GmbH ist die Vertriebs- und Serviceeinheit der Conergy-Gruppe in Deutschland. Mehrheitseigentümer der Firma in Privatbesitz ist die in Miami sitzende Managementfirma Kawa Capital Management, Inc.

Die deutsche Modulmarke AXITEC setzt ihren Expansionskurs fort

28. Mai 2015 | von: AXITEC GmbH Böblingen - Das gleichnamige Unternehmen hat sich in den vergangenen 14 Jahren innerhalb Europas einen hervorragenden Namen mit qualitativ hochwertigen Solarmodulen gemacht. Aufgrund dessen steht künftig der Ausbau des außereuropäischen/überseeischen Marktanteils im Vordergrund.

In den USA (New Jersey) und Brasilien (Salvador da Bahia) hat AXITEC in den vergangenen Jahren eigene Vertriebsniederlassungen errichtet. Beide Regionen entwickeln sich überdurchschnittlich, so dass ein Ausbau des USA Geschäftes mit einer weiteren Niederlassung an der Westküste in Planung ist.

Zusätzlich wird AXITEC im Sommer 2015 eine V ertriebsniederlassung in der Türkei (Istanbul) eröffnen.

Der bereits hohe Marktanteil in der Türkei soll damit weiter gesteigert und der Kundenservice optimiert werden.

In den kommenden Jahren wird AXITEC in Regionen wie Australien, Indonesien, Mexiko, Naher Osten und Nordafrika seine Vertriebsaktivitäten intensivieren, um sich auch dort weitere Marktanteile zu sichern und weiter zu expandieren.

Neuer Strangwechselrichter für den Projekt-Markt von Fronius

28. Mai 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller will damit künftig noch stärker in der Liga für Großprojekte mitspielen. Bereits im Mai hat Fronius sein neues Gerät in Deutschland und vielen weiteren Ländern eingeführt. Weitere Photovoltaik-Märkte sollen bis Oktober folgen. (Korrektur*)

Die Fronius International GmbH hat einen ersten Strangwechselrichter auf den Markt gebracht, der speziell bei größeren Photovoltaik-Projekten bis in den Megawatt-Bereich mehr Erträge bringen soll. „Der Fronius Eco ist der optimale Projektwechselrichter“, erklärte Martin Hackl, Spartenleiter Solar Energy bei dem österreichischen Photovoltaik-Hersteller. Das Gerät wiege nur 35,7 Kilogramm und sei durch die Snap-Inverter-Montagetechnik leicht zu installieren. Es sei in den Leistungsklassen 25,0 und 27,0 kVA verfügbar. Der Wirkungsgrad liege bei 98,3 Prozent, was nach Aussage von Fronius im Projektbereich einzigartig sei. Bei dem neuen Wechselrichter könnten bis zu sechs Stränge direkt angeschlossen werden. Dadurch könnten Photovoltaik-Anlagenbetreiber zusätzliche DC- und Sammelboxen einsparen. Der integrierte Sicherungshalter sorge für die allpolige Absicherung aller sechs Stränge, hieß es weiter. Optional sei auch auf der DC-Seite ein Überspannungsschutz möglich.

Im Mai 2015 hat Fronius den neuen Strangwechselrichter in vielen europäischen Ländern bereits eingeführt, darunter Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland (low voltage), Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Irland, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz sowie in Tunesien, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate und Zypern. Im Juli sei die Einführung in den brasilianischen Photovoltaik-Markt geplant. Im August sollen dann Australien und Neuseeland folgen. Wann genau in die Einführung der Wechselrichter für die Mittelspannungsanlagen erfolgen soll, konnte Fronius noch nicht genau sagen. Es wird aber voraussichtlich erst nach Oktober 2015 der Fall sein. (Sandra Enkhardt)
*Korrektur: Die Redaktion hat die Überschrift geändert. Diese lautete zuvor "Erster Strangwechselrichter von Fronius". Diese war verkürzt, da es sich nicht um den ersten Strangwechselrichter des Herstellers handelt, sondern nur um den ersten Strangwechselrichter für größere Photovoltaik-Projekte.

Grundgrün setzt mit Sunfarming drittes Co-Branding um

28. Mai 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Das Photovoltaik-Unternehmen aus Erkner kann nun eine eigene Strommarke anbieten. Das Co-Branding ist von Grundgrün Energie aufgesetzt worden.

Seit Anfang Mai ist die Sunfarming GmbH mit einer eigenen Strommarke aktiv. Sunfarming Green Energy sei ein reines Ökoststrom-Produkt, das im Co-Branding mit der Grundgrün Energie GmbH aufgesetzt worden sei, teilten die Unternehmen nun mit. "Mit jeder neu installierten Photovoltaik-Anlage kommen wir unserem Ziel, der hauptsächlichen Energieversorgung durch erneuerbare Energien, einen kleinen Schritt näher", sagte Martin Tauschke, Geschäftsführer von Sunfarming. Sein Unternehmen habe europaweit in den vergangenen Jahren bereits Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 350 Megawatt für private und gewerbliche Investoren realisiert.

Nun werde diesen Kunden mit Sunfarming Green Energy eine eigne Strommarke angeboten. Diese beinhalte 100 Prozent Ökostrom mit zusätzlichen energiewirtschaftlicher Qualität. „Bei Sunfarming Green Energy wird zeitgleich zum Verbrauch der Kunden aus Solarparks von Sunfarming Strom eingespeist – vom TÜV bestätigt. Denn Stromerzeuger und -abnehmer werden heute immer noch künstlich getrennt, dabei sind alle Erzeugungsanlagen auch Stromkunden und alle Stromkunden interessieren sich für die Erzeugungsanlagen, die für ihren Strom verantwortlich sind. Unsere Produkte denken Erneuerbare immer zusammen: Von Erzeugung bis Verbrauch", erklärte Florian Müller, Leiter Energielieferung der Grundgrün Energie GmbH.

Für die eigene Strommarke sei geplant, dass neben vielen anderen Anlagen in Deutschland möglichst viele Solarparks von Sunfarming Strom im Rahmen der Direktvermarktung zeitgleich zum Verbrauch der Kunden ins Netz einspeisen, hieß es weiter. Damit solle eine nachhaltige Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt der Zukunft gefördert werden. Für Grundgrün ist es bereits das dritte Co-Branding-Produkt, das mit einem Direktvermarktungspartner umgesetzt wird. Es sei „ein echtes Produkt einer Energiewirtschaft 4.0: intelligent, skalierbar, onlinebasiert, hochautomatisiert und komplett von sauberer Erzeugung bis Verbrauch gedacht. Das ist die Basis, um den künftigen Anforderungen der Energiewende begegnen zu können“, sagte Eberhard Holstein, Gründer und technischer Geschäftsführer von Grundgrün. (Sandra Enkhardt)

Börsenaufsicht ermittelt weiter gegen Hanergy

28. Mai 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Die Behörden in Hongkong haben nun in einem eigenen Statement erklärt, dass die Ermittlungen gegen den chinesischen Hersteller von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen weiterlaufen. Sie machten aber keine näheren Angaben. Am 20. Mai hatte sich der Marktwert von Hanergy binnen Minuten halbiert.

Die Hongkonger Börsenaufsicht SFC hat in einer offiziellen Erklärung verlauten lassen, dass „die formalen Ermittlungen in der Angelegenheit Hanergy Thin Film Power (TFP) andauern und weiterlaufen“. Sie reagierte damit auf Berichte, in denen Hanergy-Chef Li Hejun bestritten hatte, dass es solche Ermittlungen gebe. „Das sind nur Spekulationen, sie entbehren jeglicher Grundlage“, sagte er der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in einem Interview. Die Börsenaufsicht SFC wollte allerdings keine weiteren Angaben zu den Ermittlungen machen.

Nach Reuters-Angaben ermittelt die Behörde gegen Hanergy wegen möglicher Marktmanipulationen. So habe sich der Aktienkurs des chinesischen Photovoltaik-Herstellers zunächst seit September verfünffacht. Dieser außergewöhnliche Anstieg endete dann am 20. Mai als der Börsenkurs von Hanergy in weniger als einer Stunde um 47 Prozent fiel. Dies entsprach Reuters zufolge einem Marktwert von 18 Milliarden US-Dollar, der vernichtet wurde, bevor die Aktie aus dem Handel genommen wurde. (Sandra Enkhardt)

Aus EPIA wird nun Solarpower Europe - The new EPIA

28. Mai 2015 | Märkte und Trends, Topnews, Hintergrund
Der Europäische Photovoltaik-Industrieverband trägt seinem Wandel Rechnung. Er wird künftig unter dem Namen Solarpower Europe auftreten. Die Mitglieder stimmten am Donnerstag dafür.

Der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA wird sich künftig Solarpower Europe – The new EPIA nennen. Der Vorschlag des Vorstands und der Führungsgremien sei am Donnerstag einstimmig angenommen worden, teilte der Verband mit. Alle 42 Anwesenden stimmten für die Umbenennung. Damit sei das Quorum für die Namensänderung erfüllt, bestätigte Verbandspräsident Oliver Schäfer pv magazine. Auch die Anwälte hätten das Abstimmungsergebnis auch bereits bestätigt. Die Umbenennung sei eine Folge aus dem Wandel der Verbandsmitglieder. So habe der Verband aus allen Bereichen der Photovoltaik-Wertschöpfungskette in den vergangenen Monaten einen erheblichen Zulauf erlebt. „Ich bin erfreut, dass wir diesen positiven Schritt vollzogen haben und unserer Vereinigung einen modernen und zukunftsorientierten Namen gegeben haben, erklärte Schäfer nach der Umbenennung. In der neuen Marke spiegele sich wieder, dass der Verband Mitglieder entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette vertrete und nicht nur die Industrie.
Der neue Name Solarpower Europe erkläre die drei wichtigsten Aspekte. Solar stehe dafür, dass die gesamte Wertschöpfungskette bei den Mitgliedern vertreten sei. Power zeige, dass Energie das Geschäft der Unternehmen sei und Europa spiegele die geografische Heimat wider, so Vorstandschef James Watson. Der neue Name solle zur Intersolar Europe in München präsentiert werden.
Auf der SNEC in Shanghai hatte sich EPIA erstmals öffentlich für ein Auslaufen der Mindestimportpreise für chinesische Photovoltaik-Produkte in der EU ausgesprochen. Die Regelung läuft offiziell am 7. Dezember aus. EU Prosun hat aber bereits einen Antrag auf Überprüfung angekündigt, der voraussichtlich im September eingereicht werden soll. Gibt die EU-Kommission diesem Antrag statt, würde das Undertaking, in dem die Mindestimportpreise und die Einfuhrvolumen für chinesische Photovoltaik-Produkte festgelegt sind, sowie die Importzölle für chinesische Unternehmen, die sich nicht dieser Verpflichtung unterworfen haben, zunächst weiterlaufen.

Oliver Schäfer stellte sich kürzlich den Fragen von pv magazine zum Thema Mindestimportpreise und Umbenennung von EPIA.
Das vollständige Videointerview anschauen
00:10 - Wie steht EPIA zu den Mindestpreisen für Solarmodule aus China?
00:38 - Was befürchten Sie, wenn die Mindestpreise nicht im Dezember auslaufen?
01:26 - Welche Modulpreise werden wir in der EU haben, wenn die Mindestpreise auslaufen?
01:54 - Was passiert, wenn nun eine Überprüfung des Undertakings bei der EU-Kommission beantragt wird?
02:38 - Was halten Sie von Ausschreibungen für Solarenergie-Projekte?
03:57 - EPIA will sich umbenennen. Warum?
Mehr zum Thema „Mindestimportpreise“ lesen Sie auch in der kommenden Ausgabe des pv magazine. Sie erscheint am 8. Juni. (Sandra Enkhardt)