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Freitag, 30. Oktober 2015

Deutschland bekommt den weltweit größten Batteriespeicher für Wind und Sonnenenergie



Posted: 29 Oct 2015 03:56 AM PDT
Erneuerbare Energien prägen die Energiewände, das ist unumstritten. Das größte Problem bleibt jedoch weiterhin die gewonnene Energie auch zwischenzuspeichern um einen Überschuss bestmöglich für sogenannte „Hungertage“ parat zu haben. Dafür zerbrechen sich weltweit Experten täglich den Kopf und immer wieder gibt es interessante Konzepte, die wegweisend sein können. Sehr spannend ist auch das neue Projekt, das im nordrhein-westfälischen Lünen geplant wird. Hier soll in naher Zukunft der weltweit größte Batteriespeicher für erneuerbare Energien entstehen. Das Besondere daran ist, dass der Speicher mit „Second-Hand-Modulen“ realisiert wird. So kommen ausgediente Autobatterien aus Elektrofahrzeugen zum Einsatz, die nach dem Wechsel immer noch eine Speicherkapazität von 80-90 Prozent innehaben.
Eolgreen - Strassenlaterne der Zukunft nutzt erneuerbare Energien

Riesiger Batterie-Cluster aus alten Elektroauto-Akkus

In Lünen werden künftig zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen wird ein großer Batteriespeicher errichtet, der erneuerbare Energien langrfristig effizient nutzbar macht. Zum anderen finden ausrangierte Batterien von Elektroautos noch einen zweiten Einsatzort. Der riesige Speicher entsteht auf dem Betriebsgelände des Recycling-Experten Remondis, der auch nach dem Einsatz im Speicher eine Verwendung für die ausgedienten Batterien hat. Insgesamt soll der weltweit größte Batteriespeicher 13 Megawatt Strom speichern können. Dafür werden 650 Antriebsbatterien mit jeweils einer Kapazität von 20 Kilowattstunden benötigt. Den Experten zufolge würde diese Masse an ausgedienten Akkus bereits schon jetzt anfallen, da nämlich die ersten Leasing-Fahrzeuge nach drei Jahren zurückkommen und ein Akku-Austausch vorgenommen wird. Den Bauherren und Unterstützern zufolge soll Lünen der erste von weiteren folgenden Standorten sein.
Das Projekt wird zusammen mit der Daimler AG dem Tochterunternehmen The Mobility House sowie der Getec Gruppe und Remondis unter dem Motto „Elektromobilität zu Ende gedacht“ realisiert. Der riesige Batteriespeicher besteht im Kern aus einer Halle in der die ausrangierten Batterien gelagert und miteinander verbunden werden. Ein sehr begrüßenswertes Projekt

Sonic Beam: Hologramm-Schallwellen lassen Objekte schweben



Posted: 30 Oct 2015 02:05 AM PDT
Ultraschall laesst Objekte schweben
Ultraschall laesst Objekte schweben.
Es ist schon kleine Sensation was dem Forscherteam um Asier Marzo, Bruce Drinkwater and Sriram Subramanian von den Universities of Bristol and Sussex mit dem Sonic Tractor Beam gelungen ist. Eigentlich nur aus Science-Fiction Filmen wie Star Wars und ähnlichen bekannt hat das Team eine Maschine gebaut, die in der Lage ist physikalische Objekte allein mit der Kraft von Ultra-Schallwellen frei in der Luft schweben zu lassen und diese gezielt zu bewegen. Wie genau dieser Sonic Tractor Beam Objekte zum schweben bringt und wie weit die Forscher sind, seht und lest ihr in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft. 

Schweben mittels Schallwellen

Insgesamt kommen 64 Miniatur-Lautsprecher in der innovativen Einrichtung, die ein akustisches Hologramm erzeugt, zum Einsatz. Dabei können die Forscher zum Beispiel ein Schallwellen-Hologramm erzeugen, welches eine echte Hand imitiert, jedenfalls ansatzweise. Und das Prinzip, Hologramme mittels Schallwellen zu erzeugen um Objekte schweben zu lassen und diese frei im Raum zu bewegen, funktioniert. Sriram Subramanian, Professor in Informatik an der University of Sussex und Mitgründer von Ultrahaptics ist überzeugt, dass diese Technologie ein Vorreiter für eine große Revolution sein kann, nämlich die Wände wie auch Gravität mittels Schallwellen zu überwinden.

Objekte mit bis zu 4 Millimeter

Bis man einen ganzen Menschen mittels Schallwellen zum Schweben bringen kann, braucht es natürlich noch viel mehr als das was die Forscher bislang in den Händen halten, also quasi einen Super-Lautsprecher, der so noch nicht existiert. Der Anwendungsspielraum für diese Technologie ist aber sehr vielfältig und das wichtigste ist, dass sie funktioniert und das mit einem breiten Manipulationsspielraum. Derzeit können die Forscher tatsächlich ein Objekt von bis zu vier Millimeter mittels Ultraschallwellen frei im Raum schweben lassen und dieses auch auf Wunsch dreiddimensional bewegen. Ein weiterer Bereich den die Forscher als potentiellen Anwendungsbereich sehen ist die Medizin, bzw. der Einsatz in unserem Körper. Schallwellen können den Menschen durchdringen, sprich die Technologie könnte dazu genutzt werden, um im Körper und von ausserhalb, Dinge in ihm zu bewegen. Auf alle Fälle ist der Sonic Tractor Beam ein potentieller Kandidat für neue Anwendungen der Zukunft und allein die Fähigkeit des Schwebens und Manipulierens von Objekten begeistert auf Anhieb. Das folgende Video zeigt euch den experimentellen Aufbau.

Video zum Sonic Tractor Beam aus UK

Sharp, Softbank propose JV for solar EPC

Sharp, Softbank propose JV for solar EPC

29. October 2015 By:  Ian Clover
Japanese firms to form a joint venture to enable expansion of Softbank's solar engineering, procurement and construction services, as well as O&M, from next year.
Solar PV installation.
SoftBank's SB Energy will be the majority stakeholder of the JV, providing EPC and O&M services across Japan from Spring next year.
Japan’s Sharp Corp. has announced it is to create a joint venture (JV) with Japanese telecoms group SoftBank to deliver augmented engineering, procurement and construction (EPC) services to Japan’s solar power industry.
SoftBank’s SB Energy – its Japanese clean solar subsidiary – will, as a majority-owner, be an initial beneficiary of the new firm, and the JV may offer Sharp a lucrative avenue back into a solar industry in which it has struggled to turn a profit in recent years.
According to reports in the Nikkei newspaper, SB Energy will begin its EPC services in the spring of 2016, and will also offer panel installation and operations and maintenance (O&M) services to the 30 solar farms it currently operates.
SB Energy Corp. spokesman Kenichi Yuasa told Bloomberg that the JV will leverage the service contacts and logistics of both firms to cut costs and set up lower-priced solar power stations. Initial capital for the JV will be around $1 million, SoftBank – which entered the solar industry in the wake of the Fukushima disaster in 2011 – confirmed.

Solarworld mit Umsatzplus von 30 Prozent

Solarworld mit Umsatzplus von 30 Prozent

29. Oktober 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Der Bonner Photovoltaik-Konzern verdient dank steigendem Absatz in den USA und Deutschland wieder mehr. Doch das EBIT-Ergebnis in den ersten neun Monaten bleibt deutlich negativ. Für das vierte Quartal strebt Solarworld ein positives EBIT-Ergebnis an.

Die Solarworld AG hat in den ersten neun Monaten 25 Prozent mehr Solarmodule und Photovoltaik-Bausätze verkaufen können als im Vorjahr. Die Absatzmenge sei auf 755 Megawatt gestiegen. Der Umsatz habe sich im gleichen Zeitraum um 30 Prozent von 409 auf 532 Millionen Euro erhöht, teilte der Bonner Solarkonzern am Donnerstag mit. Das operative Ergebnis (EBIT ohne Sondereffekte) konnte Solarworld zwar verbessern aber es blieb in den ersten neun Monaten mit einem Minus von 18 Millionen Euro deutlich negativ. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigerte sich in diesem Zeitraum auf 15 Millionen Euro, nach 1,5 Millionen Euro als bereinigtes EBITDA-Ergebnis im Vorjahr.

Im September habe Solarworld erstmals wieder ein positives EBIT-Ergebnis ohne Sondereffekte erreichen können, hieß es weiter. Diesen Trend wolle der Photovoltaik-Hersteller auch im vierten Quartal fortsetzen. Ziel des Vorstands sei es, in den letzten drei Monaten ein positives EBIT-Ergebnis zu erreichen. Insgesamt solle 2015 der EBIT-Verlust von 44 Millionen Euro aus dem Vorjahr stark verbessert werden. Hoffnungen auf ein positives Ergebnis habe der Vorstand aufgrund der Verzögerungen der Umsetzung operativer Maßnahmen aber nicht. Das EBITDA-Ergebnis werde aber deutlich höher als die 1,6 Millionen Euro im Vorjahr ausfallen. Für das Gesamtjahr strebe Solarworld dabei einen Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro an.

Wachstumstreiber des Geschäfts von Solarworld bleibt weiterhin der US-Photovoltaik-Markt. In den ersten neun Monaten sei der dortige Absatz um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden. Auch in Deutschland habe Solarworld trotz rückläufigem Gesamtmarkt seine Absatzmenge an Photovoltaik-Produkten um 30 Prozent erhöhen können. (Sandra Enkhardt)

Enel will Enel Green Power zurück in den Konzern holen

Enel will Enel Green Power zurück in den Konzern holen

29. Oktober 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Nach Medienberichten plant der italienische Energiekonzern mit der Reintegration sein Geschäft zu stärken. Enel geht damit den umgekehrten Weg wie Eon.

Enel erwägt nach einer Reuters-Meldung seinen Einfluss auf Enel Green Power deutlich zu erhöhen. Derzeit halte der größte italienische Energiekonzern 69 Prozent an dem Unternehmen, das sich auf erneuerbare Energien fokussiert. Derzeit würde eine Integration des Geschäfts von Enel Green Power in den Konzern geprüft, meldete die Nachrichtenagentur am Mittwoch, wobei Enel keine näheren Angaben machen wollte. Die Gespräche befänden sich noch im Anfangsstadium. Eine Entscheidung wird für Mitte November erwartet.

Die Rückgewinnung der vollen Kontrolle über Enel Green Power könnte die Geschäftszahlen des Energiekonzerns deutlich verbessert, der ähnlich wie seine deutschen Konkurrenten unter dem schwächelnden Geschäft mit konventionellen Kraftwerken leidet. Reuters zufolge hat Enel Green Power derzeit einen Marktwert von rund 9,3 Milliarden Euro. Ursprünglich hatte Enel 2008 das Erneuerbaren-Energien-Unternehmen gegründet und schließlich 2010 an die Börse gebracht.

Die Strategie von Enel steht damit in einem deutlichen Gegensatz zu der des deutschen Konkurrenten Eon. Der Düsseldorfer Energiekonzern arbeitet derzeit an der Aufspaltung seiner Aktivitäten, wobei die Geschäfte mit fossilen und erneuerbaren Energien künftig in separaten Unternehmen fortgeführt werden sollen. (Sandra Enkhardt)

Canadian Solar erhält Darlehen über 100 Millionen US-Dollar von Credit Suisse

Canadian Solar erhält Darlehen über 100 Millionen US-Dollar von Credit Suisse

29. Oktober 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erhöhte zuletzt seine Prognose für das 3. Quartal. Nun bekam Canadian Solar von der Credit Suisse in Singapur ein Darlehen, um die Übernahme des US-Projektierers Recurrent Energy zu finanzieren.

Canadian Solar Inc. hat nun von der Credit Suisse in Singapur ein vorrangig besichertes Darlehen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar erhalten. Die Laufzeit betrage zwei Jahre, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller mit. Canadian Solar plane im Zusammenhang die Ausgabe von mehr Optionsscheinen. Es bestehe zudem die Möglichkeit, das Darlehen um zusätzliche 100 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Das Geld solle zur Finanzierung der Übernahme von Recurrent Energy LLC sowie allgemeine betriebliche Zwecke genutzt werden, hieß es weiter.

Für die Übernahme des US-Projektierers muss Canadian Solar rund 265 Millionen US-Dollar an Sharp zahlen, wie es im Februar bekanntgab. Mit dem Kauf erweiterte das chinesische Unternehmen zugleich seine Projektpipeline von 4,0 auf 8,5 Gigawatt. Recurrent Energy ist mittlerweile eine 100-prozentige Tochter von Canadian Solar.

Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen seinen Ausblick für das dritte Quartal erhöht. Demnach rechnet Canadian Solar nun mit einem höheren Absatz bei Solarmodulen – es sollen zwischen 1,18 und 1,23 Gigawatt im dritten Quartal gewesen sein. Die Umsatzerwartung erhöhte der chinesische Hersteller von 570 bis 620 Millionen US-Dollar auf 805 bis 815 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge solle dabei um die 14 Prozent liegen. Seine Zahlen für das dritte Quartal will Canadian Solar am 10. November vorlegen. (Sandra Enkhardt)

Eon, ABB und Ericsson arbeiten gemeinsam an einer smarten Energiezukunft

Eon, ABB und Ericsson arbeiten gemeinsam an einer smarten Energiezukunft

29. Oktober 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Die drei Konzerne wollen mit ihrer Kooperation zunächst vier verschiedene Bereiche abdecken, darunter auch die Solarenergie. Neue Produkte und Dienstleistungen sollen durch das Eon-Start-up Brunnshög Energi auf den Markt gebracht werden.

Ericsson, Eon und ABB haben in Schweden einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung von intelligenten Energielösungen für verschiedene Industrien geschlossen. Ziel der neuen Produkte sei es, dass Unternehmen ihre Energie- und Betriebskosten verringern könnten und Verbrauchern mehr Komfort und Produktivität zu bieten, teilten die Unternehmen nun mit. Die Brunnshög Energie AB, ein von Eon gegründetes Start-up-Unternehmen, wer die Innovationen auf den Markt einführen. Zunächst wollten sich die Unternehmen auf vier Bereiche konzentrieren: Gewerbeimmobilien, Transport, Solarenergie und Rechenzentren. Die drei Unternehmen wollten mit ihrer grenzüberschreitenden Partnerschaft auf diesen Gebieten das Innovationstempo erhöhen, hieß es weiter.

Für den Photovoltaik-Bereich kündigten Ericsson, Eon und ABB an, dass sie an Lösungen arbeiten wollten, um die Produktion zu vereinfachen und damit Solarenergie wirtschaftlich attraktiver zu machen. Nähere Einzelheiten gaben sie aber zunächst nicht bekannt. (Sandra Enkhardt)

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Solarworld mit Umsatzplus von 30 Prozent

Solarworld mit Umsatzplus von 30 Prozent

29. Oktober 2015 | Märkte und Trends, Topnews
Der Bonner Photovoltaik-Konzern verdient dank steigendem Absatz in den USA wieder mehr. Doch das EBIT-Ergebnis in den ersten neun Monaten bleibt deutlich negativ. Für das vierte Quartal strebt Solarworld ein positives EBIT-Ergebnis an.

Die Solarworld AG hat in den ersten neun Monaten 25 Prozent mehr Solarmodule und Photovoltaik-Bausätze verkaufen können als im Vorjahr. Die Absatzmenge sei auf 755 Megawatt gestiegen. Der Umsatz habe sich im gleichen Zeitraum um 30 Prozent von 409 auf 532 Millionen Euro erhöht, teilte der Bonner Solarkonzern am Donnerstag mit. Das operative Ergebnis (EBIT ohne Sondereffekte) konnte Solarworld zwar verbessern aber es blieb in den ersten neun Monaten mit einem Minus von 18 Millionen Euro deutlich negativ. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigerte sich in diesem Zeitraum auf 15 Millionen Euro, nach 1,5 Millionen Euro als bereinigtes EBITDA-Ergebnis im Vorjahr.

Im September habe Solarworld erstmals wieder ein positives EBIT-Ergebnis ohne Sondereffekte erreichen können, hieß es weiter. Diesen Trend wolle der Photovoltaik-Hersteller auch im vierten Quartal fortsetzen. Ziel des Vorstands sei es, in den letzten drei Monaten ein positives EBIT-Ergebnis zu erreichen. Insgesamt solle 2015 der EBIT-Verlust von 44 Millionen Euro aus dem Vorjahr stark verbessert werden. Hoffnungen auf ein positives Ergebnis habe der Vorstand aufgrund der Verzögerungen der Umsetzung operativer Maßnahmen aber nicht. Das EBITDA-Ergebnis werde aber deutlich höher als die 1,6 Millionen Euro im Vorjahr ausfallen. Für das Gesamtjahr strebe Solarworld dabei einen Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro an.

Wachstumstreiber des Geschäfts von Solarworld bleibt weiterhin der US-Photovoltaik-Markt. In den ersten neun Monaten sei der dortige Absatz um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden. In Deutschland sei der Absatz von Solarworld dagegen im gleichen Zeitraum um 30 Prozent gesunken. (Sandra Enkhardt)