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Freitag, 29. April 2016

Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)

Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)

Logo der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien - Statistik (AGEE-Stat)

Aktuelle Informationen der AGEE-Stat

Mehr als 30 Prozent erneuerbare Energien im deutschen Strommix

Im Jahr 2015 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch auf 32,6 Prozent. 2014 betrug der Anteil 27,4 Prozent. Die Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse erreichte mit rund 196 Milliarden Kilowattstunden (kWh) einen neuen Höchststand. Hierzu hat vor allem der weitere Ausbau der Windenergie und die guten Windverhältnisse beigetragen. Die Windenergie ist inzwischen mit Abstand die wichtigste regenerative Stromquelle.
Die Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien betrug im Jahr 2015 insgesamt 155 Milliarden kWh (2013: 146 Milliarden kWh) und ist gegenüber dem Vorjahr auf Grund des Mehrverbrauchs erneuerbarer Wärme entsprechend angestiegen. Damit wurde ein Anteil am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte von 13,2 Prozent (2014: 12,5 Prozent) erreicht.
Nach ersten Erkenntnissen hat sich im Jahr 2015 der Absatz von Biokraftstoffen und erstmals auch der von Biomethan verringert, die Verwendung von erneuerbarem Strom im Verkehrsbereich ist jedoch leicht angestiegen. Verstärkt um den leicht gestiegenen gesamten verkehrsbedingten Energieverbrauch ist im Jahr 2015 der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch Verkehr mit 5,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2014 mit 5,6 Prozent zurück gegangen.
Durch die Nutzung der erneuerbaren Energien in Deutschland konnten im Jahr 2015 rund 168 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen vermieden werden. Auf den Stromsektor entfielen rund 122 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, davon sind rund 103 Millionen Tonnen auf die Strommenge mit EEG-Vergütungsanspruch zurückzuführen. Im Wärmesektor wurden rund 41 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden, durch Biokraftstoffe knapp fünf Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.
Die Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sind im Jahr 2015 mit 14,5 Mrd. Euro gegenüber dem Jahr 2014 mit18,9 Mrd. Euro gesunken. Gründe hierfür sind der Rückgang der Investitionen in den Bereich der Windenergie, der Photovoltaik und der Biomasse.
Neben den Investitionen gibt es auch wirtschaftliche Impulse durch den Betrieb der Anlagen. Diese betrugen im Jahr 2015 insgesamt 14,7 Milliarden Euro und sind gegenüber dem Jahr 2014 mit 14,4 Mrd. Euro leicht angestiegen.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsportal Erneuerbare Energien des BMWi unter www.erneuerbare-energien.de. Neben vielen Informationen rund um die erneuerbaren Energien finden Sie dort auch Zeitreihen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien ab dem Jahr 1990 sowie eine Vielzahl von Schaubildern zum herunterladen.

Infografik

Stand Februar 2016; Angaben vorläufig; Quelle: BMWi nach Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)
Überblick über den Ausbau der erneuerbaren Energien im Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2014

Anzahl der Beschäftigten* in der Photovoltaikbranche in Deutschland in den Jahren 1998 bis 2014

Daten und Infos zur deutschen Solarbranche

 Meldedaten PV Bundesnetzagentur 2015/2016 (PDF) (Stand 08.04.2016)
https://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/BNetzA-Daten_Feb_2016_kurz.pdf

La fotovoltaica generó 22 GWh en marzo en Perú

La fotovoltaica generó 22 GWh en marzo en Perú

28/04/16 | Perú, Desarrollo de mercado, Noticias principales
En el país están en operación 5 plantas fotovoltaicas con una potencia en conjunto de 100 MW.
Las instalaciones de energía solar y eólica generaron el 96 gigavatios hora en marzo en Perú, según un boletín del Ministerio de Energía y Minas. La producción por fuente fotovoltaica fue en concreto de 22 gigavatios hora el mes pasado.
En conjunto, la generación de electricidad se situó en 4.462 gigavatios hora el mes pasado. La generación por fuente hidráulica ascendió a 2.532 megavatios y las plantas térmicas de combistibles fósiles generaron 1.833 gigavatios hora.
En marzo de 2015, la fotovoltaica generó 20 gigavatios hora. En conjunto, la generación de electricidad fue un ocho por ciento más elevada que el mismo mes un año antes.
En Perú están en operación cinco planta fotovoltaicas que suman una potencia de unos 100 megavatios y apenas se han realizado instalaciones de energía solar de generación distribuida a pesar de que existe una normativa para este tipo de sistemas.
Por otro lado, a principios de este año se resolvió en Perú una licitación nacional para proyectos de energías renovables en la cual se adjudicaron 180 megavatios en proyectos fotovoltaicos. (Redacción)

Centrotherm mit Zuversicht für 2016

Centrotherm-Hauptsitz in Blaubeuren
Centrotherm peilt auch 2016 wieder mindestens eine schwarze Null an.
Foto: centrotherm

Centrotherm mit Zuversicht für 2016

28. April 2016 | Märkte und Trends, Topnews
Der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Blaubeuren konnte aufgrund von Einmaleffekten seine eigenen Ziele für das abgelaufene Geschäftsjahr übertreffen. Im ersten Quartal 2016 lag der Auftragseingang von Centrotherm in den Kernsegmenten Photovoltaik und Halbleiter bei 49 Millionen Euro. Ab Mai wird Jan von Schuckmann neuer Vorstand des Unternehmens und Boris Klebensberger ersetzen.

Die Centrotherm Photovoltaics AG hat im Geschäftsjahr 2015 aufgrund von Einmaleffekten seine Ergebniserwartungen noch übertreffen können. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) hab mit 19,0 Millionen Euro etwa auf dem Niveau von 2014 gelegen. Beim Umsatz sei die Prognose allerdings mit 139 Millionen Euro (2014: 184,1 Millionen Euro) verfehlt worden, teilte der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Blaubeuren am Donnerstag mit. Wesentliche Gründe dafür seien das fehlende Neugeschäft im Bereich Silizium sowie Verzögerungen beim Bau der Polysiliziumfabrik in Katar gewesen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe das Segment Silizium etwa ein Drittel zum Umsatz beigetragen, knapp 60 Prozent seien auf die Bereiche Photovoltaik und Halbleiter entfallen sowie mehr als zehn Prozent auf Dünnschicht und Sonderanlagen. Der Bilanzgewinn habe sich auf 7,0 Millionen Euro belaufen. Damit habe Centrotherm nach der Restrukturierung durch ein sogenanntes Schutzschirmverfahren 2012/2013 das zweite positive Ergebnis in Folge erzielen können, hieß es weiter.

Als positiv bewertet Centrotherm die Entwicklung der Auftragseingänge im ersten Quartal. Es seien für das Kernsegment „Photovoltaik und Halbleiter“ bereits Bestellungen von insgesamt 49 Millionen Euro eingegangen. Dies liege vor allem an der hohen Investitionstätigkeit der Solarzellenhersteller in den Ausbau bestehender oder neuer Produktionskapazitäten. Der Auftragsbestand habe sich zum Ende des ersten Quartals auf 146 Millionen Euro belaufen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung gehe Centrotherm von einem anziehenden Geschäft in den Segmenten Photovoltaik und Halbleiter sowie Dünnschicht und Sonderanlagen aus. Im Bereich Silizium liege die Umsatzerwartung aufgrund bisher fehlenden Neugeschäfts und der Verzögerung eines Großprojekts deutlich unter dem 2015 realisierten Umsatz. Insgesamt liege das Ziel für das laufende Jahr bei einem Umsatz zwischen 120 und 150 Millionen Euro bei einem wiederum mindestens ausgeglichenen Konzernergebnis. Dazu solle die Effizienz konsequent weiter gesteigert und die Kostenstrukturen optimiert werden, so der Vorstand von Centrotherm.

Wechsel im Vorstand


Mit Wirkung zum 1. Mai sei zudem Jan von Schuckmann zum Vorstand bestellt worden. Er habe in den vergangenen zwei Jahren den Konkurrenten Rena geleitet. Vor dieser Zeit hatte er bereits zwischen Juni 2012 bis April 2014 als Chief Restructuring Officer und Vorstandssprecher die Restrukturierung von Centrotherm vorangetrieben. Er ersetze den bisherige Chief Operations Officer (COO) Boris Klebensberger. Dieser habe im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die zukünftige strategische Ausrichtung von Centrotherm sein Mandat Ende Februar niedergelegt. Ab dem kommenden Monat werde daher von Schuckmann nun gemeinsam mit Peter Augustin die Geschäfte leiten.

Zu Jahresbeginn war mit Solarpark Blautal ein neuer Investor und Mehrheitseigner eingestiegen. Hinter dem Unternehmen, das 80 Prozent der Anteile hält, stehen Centrotherm-Gründer Robert Hartung und die Qatar Solar Technologies aus Doha. Für letztere hat der Photovoltaik-Anlagenbauer die Maschinen für die neue Fabrik geliefert und damit einen erheblichen Anteil seines Umsatzes generiert. (Sandra Enkhardt)

Wirtschaftsausschuss lehnt Änderungen am Wärme-EEG ab

Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Bundestages
Der Wirtschaftsausschuss lehnte mit der Mehrheit von Union und SPD Änderungen am Wärme-EEG ab.
Foto: Deutscher Bundestag/Achim Melde

Wirtschaftsausschuss lehnt Änderungen am Wärme-EEG ab

28. April 2016 | Politik und Gesellschaft, Topnews
Die Grünen sind mit einem Vorstoß an der Mehrheit von Union und SPD gescheitert, die Vorschriften von erneuerbaren Energien im Wärmebereich auszuweiten. Die SPD will immerhin einen eigenen Vorschlag der Koalition vorlegen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie zeigt sich enttäuscht über die ablehnende Haltung der Regierung und fordert ein Ende der Förderung von fossil betriebenen Heizungsanlagen.

Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages hat einen von den Grünen eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich abgelehnt. Die Abgeordneten von CDU, CSU und SPD stimmten dagegen, während Linke und Bündnis 90/Die Grünen für den Entwurf votierten, wie der Bundestag am Donnerstag mitteilte. Im eingebrachten Entwurf war vorgesehen, dass Hausbesitzer beim Austausch oder dem nachträglichen Einbau einer Heizungsanlage mindestens 15 Prozent des jährlichen Wärmeenergiebedarfs durch erneuerbare Energien zu decken haben oder den Wärmeenergiebedarf um 15 Prozent reduzieren müssen. Zudem sollten Ersatzmaßnahmen wie die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder der Anschluss ans Wärmenetz erlaubt werden. Die Grünen griffen in ihrem Änderungsentwurf Regelungen auf, die es bereits in Baden-Württemberg gibt.

Nach Angaben der Grünen werden in Deutschland immer noch rund 90 Prozent der Heizungsanlagen mit Öl und Gas betrieben. Die Wärmewende sei daher „festgefahren“. Die Linke forderte mit Blick auf die Klimaziele eine Verdreifachung der Anstrengungen im Wärmesektor. 4,5 Millionen Haushalte, die ihren Wärmebedarf durch erneuerbare Energien deckten, seien zu wenig.

Die Abgeordneten der Unionsfraktion lehnten den Entwurf unter Anführung der Erfahrungen aus Baden-Württemberg ab. Demnach hätten die dortigen Vorschriften nur dazu geführt, dass Investitionen vorgezogen seien. Daher setzten CDU und CSU auf freiwillige Maßnahmen wie das Marktanreizprogramm und den Nationalen Aktionsplan für Energieeffizienz (NAPE). Auch die SPD-Vertreter verwiesen auf bestehende Programme hin, kündigten zugleich aber auch einen eigenen Vorschlag der Koalition zum Wärmebereich an. Notwendig sei ein "Durchbruch" in diesem Bereich, hieß es aus der SPD-Fraktion.

Die Mitglieder des Ausschusses nahmen zudem zwei Erfahrungsberichte der Bundesregierung zum Wärme-EEG zur Kenntnis. Darin enthalten sei die Aussage, dass der Anteil erneuerbarer Energien von etwa elf Prozent im Jahr 2011 auf 12,2 Prozent im Jahr 2013 gestiegen sei. Ziel der Regierung sei es, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu erhöhen. Die dürfte nach Ansicht der Bundesregierung erreicht oder sogar übertroffen werden. Der prognostizierte Anteil der Erneuerbarem im Wärmebereich dürfte dann bei etwa 16,3 Prozent liegen. In den Erfahrungsberichten wird auch auf die Wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren-Wärmeanlagen hingewiesen. Sie könnten Wärme bereits vielfach zu vergleichbaren Kosten bereitstellen wie mit Öl oder Gas betriebene Anlagen. Den höheren Investitionskosten würden dabei deutlich niedrigere Betriebskosten gegenüberstehen.

Nach Aussage des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zeigt die Ablehnung einmal mehr die Ratlosigkeit der Regierung, wie der Anteil Regenerativer im Wärmebereich gesteigert werden kann. „Wer Anträge ablehnt, muss erklären, wie er die selbst gesteckten Ziele eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes im Jahr 2050 erreichen will. Deshalb sollten CDU/CSU und SPD mit dem anstehenden Abgleich von Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz die Chance nutzen, einen einfacheren, kosteneffizienten und klimaneutralen Rahmen für Neubau und Bestand zu setzen“, sagte Ulf Sieberg, BEE-Referent für Erneuerbare Wärmepolitik, auf Anfrage von pv magazine. Der Verband fordert ein Ende der Förderung von fossil betriebenen Heizungen durch die KfW und somit mit Steuergeldern. Nach den Beschlüssen der Weltklimakonferenz in Paris müsse der Ausbau erneuerbarer Wärme in Deutschland verfünffacht werden, um die Ziele zu erreichen, so Sieberg weiter. (Sandra Enkhardt)

GTM Research: Monitoring-Markt wächst auf 524 Gigawatt bis 2020

Entwicklung des PV-Monitoring-Marktes 2015 bis 2020
Bis 2020 werden es 524 Gigawatt an überwachten Photovoltaik-Anlagen sein.
Quelle: Global PV Monitoring 2016-2020

GTM Research: Monitoring-Markt wächst auf 524 Gigawatt bis 2020

28. April 2016 | Märkte und Trends, Topnews
In einem aktuellen Report haben die US-Analysten gemeinsam mit Solichamba die Trends beim Monitoring von Photovoltaik-Anlagen für 2016 bis 2020 untersucht. In diesem Jahr wird das Marktvolumen voraussichtlich auf 242 Gigawatt anwachsen.

Mit dem immer weiter wachsenden Zubau von Photovoltaik-Anlagen weltweit wächst auch der Monitoring-Markt. In diesem Jahr werden 58 Gigawatt an überwachten Photovoltaik-Anlagen hinzukommen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von GTM Research und Solichamba Consulting. Insgesamt wachse der Monitoring-Markt damit auf eine kumulierte Photovoltaik-Leistung von 242 Gigawatt. Bis 2020 werde sich das Volumen auf 524 Gigawatt ausdehnen, prognostizieren die Analysten in ihrem Report „Global PV Monitoring 2016-2020: Markets, Trends, and Leading Players“.

Dabei unterliege der Monitoring-Markt derzeit einem großen Wandel. Die Anbieter müssten sich teilweise in ein breiteres Photovoltaik-Software-Umfeld integrieren oder mit zusätzlichen Anforderungen an Internetsicherheit sowie neue Herausforderungen des Energiemanagement-Marktes auseinandersetzen, heißt es in dem Bericht. Die Anbieter von Monitoring von Photovoltaik-Anlagen kämen dabei aus drei großen Bereichen: unabhängige Software-Anbieter, Leistungselektronik-Anbieter und Downstream-Firmen. Unter den zehn größten Unternehmen kämen sechs Anbieter aus der ersten Kategorie sowie jeweils zwei Leistungselektronik- und Downstream-Unternehmen.

Quelle: Global PV Monitoring 2016-2020
Im vergangenen Jahr war der Markt erheblich durch Fusionen und Übernahmen bestimmt. In dem Report werden exemplarisch der Übernahme von Solar-Log durch BKW, der Kauf von iTerra durch Meteocontrol und Genscapes Übernahme von Locus Energy genannt. Für dieses Jahr gehen die Analysten von weiteren Übernahmen und Fusionen aus. „Monitoring ist für den technischen, wirtschaftlichen und finanziellen Betrieb von Photovoltaik-Anlagen von großer Bedeutung und die Investoren berücksichtigen mittlerweile Bankability als einen wichtigen Faktor bei der Auswahl des Anbieters, vor allem nachdem auch große Unternehmen in allen Anbieterkategorien durch finanzielle Turbulenzen bis hin zur Insolvenz gingen“, heißt es in dem Bericht weiter. (Sandra Enkhardt)

EEG-Reform: BDEW mit Kriegserklärung gegen Photovoltaik-Dachanlagen

Photovoltaik und Windkraft
Wenn es nach dem BDEW geht, sollten alle Erneuerbaren-Anlagen ausgeschrieben werden.
Foto: RainerSturm / pixelio.de

EEG-Reform: BDEW mit Kriegserklärung gegen Photovoltaik-Dachanlagen

28. April 2016 | Politik und Gesellschaft, Topnews, Hintergrund
Die Verbände haben nun ihre Stellungsnahmen zur Reform des EEG abgeliefert. Der BEE fordert deutliche Korrekturen, um den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse nicht vollständig zum Erliegen zu bringen. Der BDEW spricht sich erneut dafür aus, auch kleine Photovoltaik-Dachanlagen in Ausschreibungen zu zwingen. Nur so könnten PV-Dachanlagen in den "Korrekturpfad" einbezogen werden. Beim bne fürchtet man mit der EEG-Novelle eine unnötige Einschränkung beim Einsatz von Energiespeichern.

Die Länder und Verbände haben bis Donnerstag ihre Stellungnahmen zum EEG-Referentenentwurf an das Bundeswirtschaftsministerium geschickt und nun auch öffentlich gemacht. Dabei zeigen sich einmal mehr die Fronten. Während der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) die Gefahr eines „gefährlichen Rückschlags für die hoch erfolgreiche Energiewende“ mit dem nun vorliegenden EEG-Entwurf sieht und deutliche Korrekturen für erforderlich hält, gehen dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Einschnitte bei der Förderung der erneuerbaren Energien noch längst nicht weiter genug.

„Es ist mutlos, den Ausbau der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung zu deckeln“, heißt es beim BEE. „Die Bundesregierung darf den Ausbau nicht blockieren, sondern muss diesen positiv flankieren. Dafür ist es erforderlich das Ziel für den Strommarkt auf 60 Prozent Erneuerbare bis 2025 anzuheben und allen Erneuerbaren-Technologien eine klare Ausbauperspektive zu geben.“ Mit Blick auf den ohnehin schwächelnden deutschen Photovoltaik-Markt heißt es beim BEE, dass die Ausschreibungsmenge für Freiflächenanlagen auf 1000 Megawatt jährlich verdoppelt werden müsste. Zu begrüßen sei dagegen die Bagatellgrenze von einem Megawatt und damit der Verzicht von Ausschreibungen für Photovoltaik-Dachanlagen, so der BEE. Zugleich sollte die EEG-Reform jedoch auch genutzt werden, um Photovoltaik-Mieterstrommodelle zu erleichtern. Insgesamt greife der EEG-Entwurf mit Blick auf die Klimaschutzziele zu kurz. „Der Gesetzentwurf enthält eine Reihe von schwerwiegenden irreversiblen Fehlern, die die Energiewende insgesamt und die international beachtlich erfolgreiche Branche des Erneuerbare-Energien-Anlagenbaus nachhaltig gefährden können. Wir mahnen daher einen solide Überarbeitung des Gesetzentwurfes an“, so BEE-Präsident Fritz Brickwedde.

Naturgemäß eine konträre Position zum BEE vertritt der BDEW, in dem vor allem die fossile Energiewirtschaft vertreten ist. Dort ist man vollauf für eine Umstellung der Förderung von erneuerbaren Energien von Einspeisevergütungen auf Ausschreibungen. Die Vorschläge des EEG-Referentenentwurfs gehen dem BDEW allerdings noch nicht weit genug. Der Verband hat es dabei vor allem auf die Photovoltaik-Dachanlagen abgesehen, die aus seiner Sicht beim aktuellen Entwurf viel zu gut wegkommen. "Mit der 'Windenergieformel' kann es gelingen, den von der Politik vorgesehenen Zubaukorridor von 40 bis 45 Prozent Erneuerbaren-Anteil am Bruttostromverbrauch bis 2025 einzuhalten. Allerdings wäre es absurd und wirtschaftlich fatal, wenn mit dieser Formel ausgerechnet die günstigste Erzeugungsart - Windenergie an Land - ausgebremst würde. Wir sprechen uns deshalb mit Nachdruck dafür aus, dass auch PV-Dachanlagen in den Korrekturpfad einbezogen werden. Immerhin liegen hier die Stromgestehungskosten doppelt so hoch“, erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand.

Nach Ansicht des BDEW gibt es viel zu viele Ausnahmen bei den Ausschreibungen und auch die Bagatellgrenze von einem Megawatt ist zu hoch. „Problematisch ist auch, dass bei den Ausschreibungen zu viele Ausnahmen gemacht werden. Das verzerrt den Wettbewerb und verhindert, dass insbesondere bei PV-Dachanlagen Potenziale zur Kostensenkung ungenutzt bleiben“, so Weyand. Gerade auch Photovoltaik-Dachanlagen zum Eigenverbrauch sind dem BDEW ein Dorn im Auge. Deren aktueller Förderanspruch spiegele nicht die tatsächlichen Stromgestehungskosten wieder, der „durch das Selbstverbrauchsprivileg verzerrt“ werden, heißt es in der Stellungnahme des BDEW zum EEG. Daher sei der Verband auch für die Beibehaltung der Deckelung der Solarförderung bei 52 Gigawatt bei Photovoltaik-Dachanlagen, nicht aber für Freiflächenanlagen. Sofern die Stromgestehungskosten bei Dachanlagen auf ein vergleichbares Niveau wie bei Freiflächenanlagen fielen, „könnte auch hier perspektivisch über eine Aufhebung des Förderdeckels nachgedacht werden“.

Die Bagatellgrenze von einem Megawatt für die Ausschreibungen bei Photovoltaik und Windkraft hat der BDEW schon mehrfach moniert. Zuletzt fordert er sogar den Verzicht auf die Freigrenze. In der Stellungnahme fordert der Verband nun „auf Freigrenzen für PV-Dachanlagen zu verzichten oder hilfsweise die Freigrenze drastisch abzusenken (30 Kilowatt)“.

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) kritisiert in seiner Stellungnahme zum EEG-Referentenentwurf, dass der Einsatz von Energiespeichern unnötig eingeschränkt wird. „Nach derzeitigem Stand haben Besitzer kleiner PV-Anlagen durch die dann fällige EEG-Umlage einen wirtschaftlichen Nachteil, wenn sie ihren Speicher im Sinne der Energiewende sowohl für den Eigenverbrauch als auch als Puffer für das Netz einsetzen“, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Der Verband moniert damit, dass zwischengespeicherter Solarstrom zweimal mit der anteiligen EEG-Umlage – bei der Einspeicherung und Entnahme - belastet werde. „Wollen Betreiber kleiner PV-Anlagen ihren Speicher nicht nur für den Eigenverbrauch nutzen, sondern auch netz- und systemdienlich einsetzen, werden sie mit der doppelten Umlage bestraft“, so Busch weiter. „Damit wird die Betriebsweise von bestimmten Speichern unnötig beschränkt und sinnvolles Flexibilitätspotential verschenkt.“ Der bne moniert zudem, dass Elektroautos als Speicher bislang nicht in den EEG-Entwurf aufgenommen worden seien. (Sandra Enkhardt)

Anhörung zu Öffnung der Photovoltaik-Ausschreibungen gestartet

Bundeswirtschaftsminsiterium in Berlin
Nach dem EEG-Referentenentwurf müssen sich Länder und Verbände nun mit der Öffnung der Ausschreibungen auseinandersetzen.
Foto: wikimedia/Karsten11

Anhörung zu Öffnung der Photovoltaik-Ausschreibungen gestartet

28. April 2016 | Politik und Gesellschaft, Ausschreibungen, Topnews
Das Bundeswirtschaftsministerium hat nun auch die Länder- und Verbändeanhörung für die "Grenzüberschreitende-Erneuerbare-Energien-Verordnung" gestartet. Hintergrund ist, dass Anlagen aus EU-Mitgliedsstaaten an deutschen Ausschreibungen teilnehmen können. Erste Pilotversuche soll es noch bei den diesjährigen Photovoltaik-Ausschreibungen geben.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Verordnungstext für die Grenzüberschreitende-Erneuerbare-Energien-Verordnung veröffentlicht. Gleichzeitig leitete es am Mittwoch die Länder- und Verbändeanhörung dazu ein. Hintergrund ist, dass Deutschland ab 2017 fünf Prozent der jährlich zu installierenden Leistung bei den Ausschreibungen für erneuerbare Energien für Anlagen aus anderen EU-Mitgliedsstaaten öffnen muss. Mit der nun vorgelegten Verordnung solle dies zunächst bei den derzeit laufenden Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen umgesetzt werden.

Im Gespräch für die Pilotverfahren waren zuletzt Dänemark und Luxemburg. Am Donnerstag hieß es nur wenig konkret: „Dazu finden Verhandlungen mit den Partnerländern statt.“ Voraussetzung für die Umsetzung der Öffnung sei, dass ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den Ländern geschlossen werde. Zudem gelte die Einhaltung des Gegenseitigkeitsprinzips, so müssten auch die Partnerländer ihre Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland öffnen. Auch müsse ein „physischer Import“ des Stroms möglich sein.

Ziel der Bundesregierung ist es, die Verordnung noch im zweiten Quartal 2016 in Kraft zu setzen. Erste Pilotprojekte bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen solle es dann auch noch in diesem Jahr geben. Danach werde das Verfahren auf andere Technologien übertragen, hieß es aus dem Ministerium. (Sandra Enkhardt)

Fitch Finds Offshore Wind Power Complex But Doable

Fitch Finds Offshore Wind Power Complex But Doable

Fitch Ratings said in a recent report on offshore wind energy that the engineering and economics of such operations are complex but manageable.
Fitch said in the April 21 report that offshore wind power projects exhibit greater completion risk, more complex operations and greater risk of one-off major failures compared with onshore peers. On the other hand, stronger wind speeds offshore result in higher and more stable generation per MW compared with onshore projects.
Offshore wind energy is still in an embryonic stage in the United States with the Interior Department signing numerous leases for offshore wind rights. The Fitch report cites a good bit of data from places such as the United Kingdom and the Netherlands.
Differences from nation-to-nation also affect offshore wind economics on issues such as responsibility for subsea cables and so forth.
Operational offshore wind projects may be rated investment-grade, subject to adequate mitigation of technical and operational performance risk.
Offshore wind plants under construction, however, are exposed to materially greater challenges compared with onshore projects and their ratings are likely to be constrained in most cases to speculative-grade.
Challenging weather conditions lead to uneven availability and operating and cost profiles for offshore projects compared with onshore peers. Dependency on vessels to transport personnel, equipment and perform maintenance, if not adequately managed, may result in material deviations from budgets.
Key factors driving Fitch's assessment of operating risk are the project's location, the operation and management set-up, the technology used and the project's technical design and scope.
Positively, higher turbine capacity and wind speeds result in greater and more stable offshore generation per MW compared with onshore projects. Estimated capacity factors average 45 percent compared with 33 percent for Fitch-rated onshore wind projects, although the accuracy of energy production forecasts is still open to debate.
In Fitch's opinion simpler topography reduces some of the uncertainties in offshore production estimates while wake losses are more difficult to estimate due to the larger size of arrays and projects.
Offshore Turbine Size Getting Bigger
The average offshore wind turbine size employed in the industry is growing, with 4.2 MW on average installations in 2015, a 13 percent increase over 20142. This is due to the increased deployment of 4 MW to 6 MW turbines, expected to be followed by the gradual introduction of 6-8 MW turbines towards 2018.
Fitch notes that Siemens technology for a 6-MW, and later 7-MW turbine with no need for a gearbox have fewer moving parts than traditional gearboxes, but with “a more limited or no performance history.”
Fitch expects offshore wind project availability to be lower than onshore although still high.
“Across a portfolio of 19 Fitch-rated onshore wind projects, annual site availability averaged 95.7 percent, with 25 percent of annual observations showing availability of 97 percent and above,” Fitch said. “Based on the indications from the technical advisors and some actual operating data available, actual wind project availability offshore is lower by a few percentage points.”
“Turbine availability guarantees typically include several excusable events, such as expected service downtime, inability to access the turbines in case of adverse weather, force majeure events, and a certain grace period for the procurement of jack-up vessels in case major blade repairs are required,” Fitch said in the report.
The majority of offshore wind maintenance activity is associated with turbine maintenance. Scheduled maintenance typically involves major annual service in the summer months to minimize weather downtime.
Unscheduled maintenance may vary from a simple inspection and restart, which might take a couple of hours, to the replacement of offshore substation transformers, which could take months to carry out.
Turbine suppliers like Siemens and Vestas play a key role in turbine O&M due to their expertise and equipment warranties, which are typically for five years. Depending on the chosen O&M strategy, turbine maintenance agreements may be for five years or for longer.
Fitch analysts involved in the report included Jelena Babajeva, Federico Gronda, and Gregory Remec.
This article was republished with permission from:

SunEdison: When Optimism Goes from Healthy to Dangerous

SunEdison: When Optimism Goes from Healthy to Dangerous

By now most renewable energy stakeholders and enthusiasts have heard the woes that have begotten SunEdison. On April 22, the company filed for bankruptcy after a long spending spree that was reportedly fueled by debt. In this video I talk to Paula Mints, veteran solar analyst who had been predicting that SunEdison would be forced into bankruptcy since 2015 to hear her take on the situation.
 
Additional Links:
MEMC and SunEdison, a Tale of Two Companies
Notes from the Solar Underground: 2015, Out with the Old, In with the New

Stay on top of the global solar industry with bi-monthly updates from industry analyst Paula Mints.  Subscribe to her Executive Report Series, Solar Flare, here.

Lead image: Analyze. Credit: Shutterstock.

China’s PV Industry Slated for High Growth Over the Next Five Years

China’s PV Industry Slated for High Growth Over the Next Five Years

China is expected to continue to be the world’s fastest growing solar PV market during the five years spanning 2016 to 2020, with an addition of 15 GW to 20 GW in new PV power generation capacity each year, National Energy Administration director Nur Bekri said at the 9th Asia Solar Energy Forum.
The explosive growth in energy demand has inspired China to develop clean energy while optimizing its energy mix. As the world’s largest energy producer and consumer, China is willing to accelerate the development of clean and low-carbon energy, Nur Bekri added.
PV power generation has become one of the highlights of China’s energy development over the past five years, and thanks to a series of favorable policies, during the next five, the industry is set to enter a period of high growth.
By 2020, China’s installed solar power capacity is expected to reach 160 GW, generating 170 billion kWh in electricity annually, according to the National Energy Administration. In addition, solar power is expected to account for approximately 7 percent of the country’s power structure, 15 percent of new installed power capacity and 2.5 percent of total electricity generation by the end of 2020.
According to Liang Zhipeng, deputy director of the New Energy and Renewable Energy Department of the National Energy Administration, China plans to rigorously develop the solar power industry by promoting the development of distributed PV power generation systems, facilitating the construction of PV power stations and solar thermal power plants in resource-rich regions, especially in the western part of China, and boosting solar thermal utilization.
The PV industry has greater potential as solar energy is easier to access than other new energy sources, such as wind and biomass. Notably, it is also far easier to access than nuclear.
As of the end of 2015, China’s accumulated installed PV capacity reached 43 GW, allowing the country to surpass Germany as the world’s largest PV market. Investment in China’s PV-related industries was estimated at 100 billion yuan ($15.5 billion) in 2015, up nearly 40 percent from a year earlier, statistics show.
China’s newly installed PV capacity is expected to exceed 20 GW in 2016, according to a report by the China Photovoltaic Industry Association.
“The global PV capacity is expected to reach 450 GW to 600 GW by 2020 and 1,000 GW to 1,500 GW by 2030. China’s PV industry has rosy prospects,” Zhipeng said.
In a move to accelerate technological advances in PV power generation, the National Energy Administration initiated the “PV Pioneer” program in 2015. Construction started on the first 3 GW “PV Pioneer” project in Datong, a city in China’s Shanxi Province, last year and the first phase of the project is expected to be completed in mid-2016.
As China now has rich experience in PV manufacturing, development and utilization, high-quality yet cost-efficient products, as well as strong capabilities in construction, looking ahead, the National Energy Administration will provide support for solar and solar-related manufacturers that engage in export-based projects, Nur Bekri said.
Lead image: Increasing graph. Credit: Shutterstock.

Donnerstag, 28. April 2016

Firman finaciamiento para 60 MW solares en Bolivia

Firman finaciamiento para 60 MW solares en Bolivia

27/04/16 | Bolivia, Noticias principales
El Banco Central de Bolivia concederá un crédito por Bs 654 (US$ 95 millones) para el proyecto fotovoltaico Uyuni, la mayor central solar en el país.
El Banco Central de Bolivia (BCB) concederá un crédito por 654 millones de bolivianos (95 millones de dólares estadounidenses) para el proyecto fotovoltaico Uyuni de 60 megavatios, según informó el Ministerio de Hidrocarburos y Energía en un comunicado.
El BCB, el Ministerio de Hidrocarburos y la eléctrica boliviana Empresa Nacional de Electricidad (ENDE) firmaron esta semana el financiamiento para este proyecto solar así como para una planta geotérmica de cinco megavatios.
Según el comunicado, el plazo de desarrollo del proyecto solar se estima en 12 meses. La central se construirá en el departamento de Potosí.
En la central solar, que se construirá en un terreno de unas 180 hectáreas, se instalarán más de 200.000 módulos fotovoltaicos.
Según el BCB, el crédito concedido para los proyectos solar y geotérmico es por un plazo de 30 años. La tasa anual de interés se sitúa en 1,31 por ciento.
En marzo, la empresa eléctrica Guaracachi, que es una filial de Ende, anunció la resolución de la adjudicación de la licitación para la construcción del proyecto solar Uyuni.
El proyecto Uyuni es la mayor central fotovoltaica que se ha concretado hasta la fecha en Bolivia, en donde se prevé la construcción de varias plantas fotovoltaicas en el corto y medio plazo.
Hace un mes, la empresa eléctrica Ende abrió la convocatoria de la licitación para la construcción "llave en mano" de un proyecto fotovoltaico de 50 megavatios en el departamento de Oruro. Este proyecto contará con financiación de la Agencia Francesa de Desarrollo.
Por otro lado, a mediados de abril, el Ministerio de Hidrocarburos anunció que se acordó financiación por 65 millones de bolivares (9,4 millones de dólares estadounidenses) con el Banco Central de Bolivia para un proyecto fotovoltaico de cinco megavatios en el departamento de Tarija.
En Bolivia solo se ha construido una planta solar hasta a la fecha, un proyecto de cinco megavatios en el deparamento de Pando, el cual está conectada a un sistema eléctrico aislado. (Redacción)

Masdar adds 30 MW of PV-diesel and installs 7,000 PV kits in Egypt

Masdar adds 30 MW of PV-diesel and installs 7,000 PV kits in Egypt

27. April 2016 |By:  Adilya Zaripova
Masdar has recently completed a number of PV-diesel on-grid projects in Egypt and installed 7,000 off-grid PV systems across the country.
Egypt aims to increase the share of renewable energy to 20% of the country's energy mix by 2020
Egypt aims to increase the share of renewable energy to 20% of the country's energy mix by 2020
The Abu Dhabi-based renewables developer Masdar has recently announced the completion of seven PV plus diesel hybrid plants in Egypt. By adding PV elements to the existing disel-based power plants, the projects reduce costs of purchase and transport of diesel, as well as the risk of fuel price increases, the company says.
Four of the plants with the total capacity of 14 MW are located in the governorate of the Red Sea, eastern Egypt, one of the country's most popular tourism areas. According to the developer, the projects in Marsa Alam (6 MW), Shalateen (5 MW), Abu Ramad (2 MW) and Halayeb (1 MW) have been specifically designed to serve the needs of the tourism sector.
On the other hand, Masdar has recently completed three PV-diesel installations in Al Wadi Al Jadeed Governorate, bringing electricity to Egypt’s largest but least populated governorate. The biggest out of the three facilities with the capacity of 5 MW is located in Al Farafra. Two other plants, 0.5 MW each, are located in Abu Minqar and Darb Al Arbaeen.
“These projects demonstrate how renewable energy can help countries meet a broad array of strategic aims — from empowering local communities, to strengthening energy security, to driving economic development,” said Masdar’s CEO Mohammad Jameel Al Ramahi.
The six recently completed PV plus diesel plants build on Masdar’s 10 MW solar farm in Siwa, northwest Egypt. The facility, which has been powered in March last year, generates 17,551 MWh of solar power annually, meeting 30% of the area’s electricity needs.
The Abu Dhabi-based developer has also announced that aside from its on-grid solar projects, the company has recently deployed 7,000 PV home systems across Egypt. These standalone off-grid solar home systems consist of two solar panels, two batteries with up to two days of storage capacity and lighting units. 
“Each project was customized to the needs of the local community," said Khaled Ballaith, the director of the Masdar special projects unit. “Our priority was ensuring the right solution was deployed for the unique needs of the 70 villages and over 140 communities in seven governorates touched by these projects."
The PV systems now provide energy for homes, mosques, clinics, schools and community centers in remote areas that previously had no access to electricity.

Großbritannien: 200 Megawatt Speicher für Netzdienstleistungen ausgeschrieben

Younicos-Speicher in Großbritannien
Großspeicher werden in Großbritannien künftig verstärkt zur Erbringung von Netzdienstleistungen gebraucht.
Foto: UKPN

Großbritannien: 200 Megawatt Speicher für Netzdienstleistungen ausgeschrieben

27. April 2016 | Märkte und Trends, Speicher und Netze, Topnews
Mit dem steigenden Anteil von Photovoltaik und Windkraft am Erzeugungsmix steigt auch der Anspruch an die Netzregulierung in Großbritannien. National Grid hat für dieses Jahr 200 Megawatt-Verträge zur Stabilisierung des Netzes ausgeschrieben, was eine Haupteinnahmequelle für netzgekoppelte Speichersysteme in dem Land werden könnten. Davon geht zumindest eine neue Studie von Clean Horizon aus.

Der britische Netzbetreiber hat im April Verträge für 200 Megawatt Speicher ausgeschrieben, die unterstützende Netzdienstleistungen erbringen sollen. Mit dem steigenden Anteil von Photovoltaik und Windkraft am britischen Strommix mache dies notwendig. Angesichts der massiven Einschnitte der Regierung bei der Förderung von Erneuerbaren in diesem Jahr, seien solche Netzdienstleistungen, die von Speichern erbracht werden könnten, eine potenzielle Einnahmequelle für Photovoltaik-Projektierer, die ihr Geschäft diversifizieren wollten. Zu dieser Einschätzung kommt die Studie “Market Segment Watch: Great Britain” von Clean Horizon, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Sie zeigt verschiedene Szenarien sowohl für Photovoltaik-Heimspeicher als auch für mittelgroße oder netzgekoppelte Energiespeicher auf.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass in Großbritannien sowohl der Markt für Photovoltaik-Heimspeicher als auch für netzgekoppelte Energiespeicher relativ weit entwickelt sei. Die Ausschreibungen zur Frequenzregulierung würden nun sehr wahrscheinlich ein gutes Geschäftsmodell für Großspeicher schaffen. Für die Entwicklung des mittelgroßen Speichersegments gibt es der Studie zufolge zwei förderliche Faktoren. So werde die Zahl der Verbraucher, die spezifische Verteil- und Übertragungsnetzentgelte zahlen müssten, aufgrund einer Reform in den kommenden Jahren steigen. Zudem würden die Übertragungsnetzentgelte bis 2020 durchschnittlich um 15 Prozent pro Jahr steigen. Clean Horizon prognostiziert daher, dass sich Energiespeicher im kommerziellen und industriellen Segment massiv verbreiten werden.

Gerade die netzgekoppelten Batteriespeicher könnten Energiedienstleistung wie Frequenzregulierung und die Teilnahme an Ausgleichmechanismen bereitstellen. „Die Umfrage bestätigt unsere Vermutung, dass Energiespeicher eine bedeutende Rolle für die Integration von erneuerbaren Energien in Großbritannien spielen werden“, sagt Michael Salomon, Geschäftsführer von Clean Horizon. Für die Studie seien mehr als 15 Projektentwickler und mehrere Verteilnetzbetreiber befragt worden, um Trends und Herausforderungen zu erkennen. So sei mit 52 Prozent die Frequenzregulierung (Sekundärregelmärkte) die bevorzugte Anwendung der Projektentwickler gewesen, gefolgt von der Vermeidung von Netzentgelten. (Sandra Enkhardt)

Energytrend: Polysilizium-Preise in China steigen

Grafik zu Verteilung der Polysilizium-Importe nach China seit Anfang 2015

Grafik: Energytrend

Energytrend: Polysilizium-Preise in China steigen

27. April 2016 | Märkte und Trends, Topnews
Während die Preise für Wafer, Zellen und Module saisonbedingt sinken, steigen die Kosten für Polysilizium in China deutlich. Dies hängt nach der Analyse von Energytrend mit dem Ausbau der Kapazitäten der Waferhersteller sowie schärferen Kontrollen der Importzölle zusammen.

Nach dem vorläufigen Ende des Installationsbooms und saisonbedingt gehen die Preise für multikristalline Photovoltaik-Produkte – Wafer, Zellen und Module – in China derzeit zurück. Gleichzeitig seien die Polysilizium-Preise in China signifikant gestiegen, erklärte Corrine Lin, Analystin von Energytrend. Dies liege zum einen daran, dass die Waferhersteller derzeit unter Volllast produzierten und zugleich ihre Kapazitäten noch ausbauten. Zum anderen habe die chinesische Regierung die Kontrolle der Importzölle auf Polysilizium ausländischer Hersteller deutlich verschärft. Insgesamt führe dies zu einem höheren Druck bei der Versorgung der heimischen Photovoltaik-Hersteller mit Polysilizium, so Lin weiter.

Nach Ansicht von Energytrend werde die momentan noch hohe Nachfrage nach multi- und monokristallinen Wafern im Mai nachlassen. Für Wafer, aber auch andere Photovoltaik-Produkte sei daher von Juni an mit sinkenden Preisen zu rechnen. Erst nach August sei wieder mit einem Anziehen der weltweiten Photovoltaik-Nachfrage, besonders in den USA, China, Japan und Indien, zu rechnen. Dann würden sich auch die Preise wieder allmählich erholen.

Anfang April hätten die chinesischen Behörden plötzlich strenge Kontrollen der Polysilizium-Importe ausländischer Hersteller verhängt, heißt es bei Energytrend weiter. Dies unterliegen Anti-Dumping- und Anti-Subventionszöllen bei der Einfuhr nach China. Nur Wacker China hatte mit der chinesischen Regierung eine Mindestimpreisregelung für seine Silizium-Produkte aushandeln können. Zudem seien die Produkte des koreanischen Herstellers OCI als einziger nicht mit hohen Zöllen belastet. Derzeit hielten die Untersuchungen noch an und in der Folge sei der durchschnittliche Polysilizium-Preis am Spotmarkt auf mehr als 130 Yuan - knapp 18 Euro - pro Kilogramm gestiegen. Da die meisten Lieferverträge für Mai schon geschlossen seien, sei mit einem weiteren Anstieg der Preise für Polysilizium auch in der ersten Maihälfte zu rechnen, so die Analysten.

Außerhalb Chinas gebe es zahlreiche Unsicherheiten auf den Polysilizium-Märkten. Die dortigen Spotmarktpreise könnten infolge des Preisanstiegs in China ebenfalls steigen. Allerdings seien einige Hersteller aus Europa und den USA wie etwa Hemlock und REC Silicon durch die Importzölle auch vom chinesischen Markt ausgeschlossen und müssten nun ihre Produkte in anderen Ländern möglicherweise zu Dumpingpreisen anbieten, heißt es bei Energytrend weiter. Dies wiederum könnte zu Preisrückgängen für Polysilizium in Taiwan und Südkorea führen.

Nach der Analyse von Energytrend bewegen sich die Margen für Zellprodukte aufgrund der sinkenden Nachfrage derzeit Richtung Null. Im Vergleich zu den anderen Segmenten habe der Photovoltaik-Zellmarkt den größten Preisrückgang in den vergangenen zwei Monaten zu verkraften. Die Zellhersteller fragten daher nach Reduktionen bei multikristallinen Wafern. Analystin Lin erwartet, dass die Zellpreise bald unter 0,3 US-Dollar pro Watt liegen werden. Bei den Waferpreisen habe es dagegen nur wenig Bewegung gegeben. Die Hersteller hätten mit Verweis auf die hohen Polysilizium-Kosten die Preise zunächst noch stabil halten können. Allerdings mit rückläufiger Photovoltaik-Nachfrage sei ab Mai auch hier mit sinkenden Preisen zu rechnen. Bei Solarmodulen sei angesichts der sinkenden Zellpreise mit einem weiteren Rückgang zu rechnen. Nach Aussagen von Energytrend nutzten Projektierer die starken Rückgänge bei den Zellpreisen als Argument, um den Modulpreis beim Kauf zu drücken. (Sandra Enkhardt)