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Dienstag, 31. Mai 2016

Die Folgen der neuen WEEE-Richtlinie für die PV-Branche - sind eine Chance für die Hersteller und Vertreiber

Die Folgen der neuen WEEE-Richtlinie für die PV-Branche - sind eine Chance für die Hersteller und Vertreiber

30. Mai 2016 | Oliver Friedrichs & Christoph Brellinger, take-e-way GmbH
Elektroschrott

Foto: take-e-way GmbH

Natürlich sind die Bürokratie und die damit verbundenen Kosten ein immer währendes Problem bei der europaweiten Umsetzung der WEEE-Richtlinie, die die Hersteller, Importeure und Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten – und so nun auch von Photovoltaik-Modulen – zu tragen haben, um das fachgerechte Recycling ihrer Geräte und dessen Finanzierung zu gewährleisten.

„Opfer eines weitgehend selbstverschuldeten ‚Betriebsunfalls‘“, wie wir jüngst in einem Meinungsbericht im pv magazine lesen konnten, sind die PV-Hersteller aus unserer Sicht jedoch nicht, wenn man die Vorteile bedenkt, die sich durch die „Mitgliedschaft im Club der WEEE-Verpflichteten“ ergeben.

Wettbewerbsorientierte Strukturen, Potenzierung der Sammelstellen

Die Integration der Photovoltaik-Module in die WEEE-Richtlinie macht für die betroffenen Hersteller sogar durchaus Sinn: Die Prozesse und Strukturen des Altgeräte-Recyclings haben sich seit über zehn Jahren erfolgreich etabliert. Darüber hinaus regelt WEEE das Recycling ganz einfach durch die kostenlose Annahme der Altmodule an den über 1.600 öffentlich-rechtlichen Recyclinghöfen allein in Deutschland. Für die Bereitstellung dieser bereits vorhandenen technischen und logistischen Infrastruktur muss die Photovoltaik-Industrie keine Kosten aufwenden, sondern nur für die Rücknahme und Verwertung der eigenen Erzeugnisse. Die PV-Hersteller profitieren folglich von den Skaleneffekten eines längst eingespielten Systems.

Denn längst sind branchenübergreifende System-Lösungen zur Komplettabwicklung der WEEE-Richtlinie am Markt vorhanden. Die etablierten Anbieter haben nach vielen Jahren Erfahrung im Umgang mit der WEEE-Richtlinie längst Lernkurven-Effekte realisiert, die sich heute in ihren Kostenstrukturen, ihrer Qualität und ihrer Prozesssicherheit und damit zum Vorteil der PV-Hersteller bemerkbar machen und die von branchenindividuellen Rücknahmesystemen nicht realisierbar sind.

Kostenreduzierung um das Sechsfache und ausgelagerte Bürokratie

So liegen die Kosten für die Umsetzung der WEEE-Richtlinie in Deutschland über alle von take-e-way betreuten Photovoltaik-Hersteller zurzeit bei durchschnittlich unter sechs Cent pro in Verkehr gebrachtem Modul (unter 3,00 Euro pro Tonne) inklusive System- und Abwicklungskosten, Gebühren, insolvenzsicherer Garantie, Logistik und Recycling (Stand April 2016). Im Vergleich zu den Kosten, die den Herstellern zuvor durch branchenindividuelle Rücknahmesysteme verursacht wurden, verringern sich die Ausgaben für das Modulrecycling durch die WEEE-Richtlinie um das Sechsfache, wenn mit erfahrenen Partnern kooperiert wird. Auch die eingangs erwähnte lästige Bürokratie kann gleich mit an den beauftragten Dienstleister abgegeben werden, womit sich WEEE als Schreckgespenst der PV-Industrie praktisch erübrigt.

WEEE garantiert grünen Produkten den Wiedereintritt in den Wirtschaftskreislauf

WEEE garantiert, dass Solarmodule von WEEE-registrierten Herstellern an einer Vielzahl von Sammelstellen in Europa zurückgegeben werden und die in ihnen enthaltenen Rohstoffe durch die Behandlung in zugelassenen Aufbereitungsbetrieben nach modernem Stand der Technik recycelt und zurück in den Wirtschaftskreislauf geführt werden – und nicht etwa halbherzig entsorgt oder in grauen bzw. schwarzen Märkten verschwinden. Zudem betonen sowohl die europäische WEEE-Richtlinie, als auch das deutsche Elektrogesetz (ElektroG) eine Wiederverwendung vor der Verwertung, was sogar einen Einsatz altersschwacher Module in strukturschwachen Regionen der Erde fördert, deren klimatische Verhältnisse eine weitere sinnvolle Nutzung ermöglichen. Damit garantiert die WEEE-Richtlinie dem Lebenszyklus eines grünen Produkts ein grünes Ende – ganz ohne Schrecken.

Die Autoren
Der Diplom-Geograph Oliver Friedrichs ist seit Inkrafttreten des ElektroG (2005) Geschäftsführer der take-e-way GmbH in Hamburg. Zeitgleich ist er auch Vorstand des VERE e.V. (Verband zur Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten e.V.) mit über 3.400 Mitgliedern. Oliver Friedrichs arbeitet seit über 16 Jahren in der Entsorgungsbranche mit Schwerpunkten in der abfallrechtlichen Produktverantwortung, der Aufbereitung von Metallen (inkl. Elektronikschrott, Metallverbunden) sowie der allgemeinen abfallrechtlichen Gesetzgebung.

Christoph Brellinger ist seit 2010 Marketingleiter bei der take-e-way GmbH und seit 2012 Geschäftsführer des VERE-Verbands. Christoph Brellinger wurde stellvertretend für das take-e-way-Rücknahmesystem für Elektroaltgeräte im Rahmen der Umwelthauptstadt Europas 2011 mit dem Signal Iduna Umwelt- und Gesundheitspreis ausgezeichnet, auf dessen Grundlage spätere deutschlandweite Sammlungen basierten.

Capital Stage will Chorus Clean Energy übernehmen

Solarpark der Chorus Clean Energy AG
Capital Stage will für 320 Millionen Euro in Aktien den Solar- und Windparkbetreiber Chorus übernehmen.
Foto: Chorus Clean Energy AG

Capital Stage will Chorus Clean Energy übernehmen

30. Mai 2016 | Märkte und Trends, Topnews
Der Hamburger Wind- und Solarparkbetreiber Capital Stage und sein bayerischer Wettbewerber Chorus Clean Energy wollen sich zu einem unabhängigen Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa zusammenschließen. Das teilten beide Unternehmen am Montag mit.

Aus den Wind- und Solarparkbetreibern Capital Stage AG aus Hamburg und Chorus Clean Energy AG aus Neubiberg bei München soll ein gemeinsames Unternehmen werden. Das teilten beide Unternehmen am Montag mit. Chorus hat demnach nach Zustimmung durch Vorstand und Aufsichtsrat eine Zusammenschlussvereinbarung mit Capital Stage unterzeichnet. Auf Basis dieser Vereinbarung hat die Capital Stage ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle Aktien der Chorus angekündigt: Chorus-Aktionäre sollen für drei eigene Aktien jeweils fünf Capital-Stage-Aktien erhalten. Rechnerisch entspreche dies, so Chorus in einer Pressemitteilung, einem Preis von 11,52 pro Aktie und einer Prämie von 36 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate. Capital Stage kostet die geplante Übernehme 320 Millionen Euro in Aktien.
Durch die Übernahme soll den Unternehmen zufolge einer der größten unabhängigen Solar- und Windkraftanlagenbetreiber in Deutschland mit einer Gesamtkapazität von mehr als 900 Megawatt entstehen. Das kombinierte Unternehmen will seine geographische Reichweite erhöhen und außerdem von operativen und finanziellen Synergien sowie von einem attraktiveren Kapitalmarktprofil profitieren. Gemeinsam hätten die Unternehmen bereits heute eine starke Position in den Kernmärkten Deutschland, Italien und Frankreich, die durch weitere Anlagen in Großbritannien, Österreich und Finnland ergänzt würden. Darüber hinaus profitiere das Gemeinschaftsunternehmen von einer ausgewogenen Diversifizierung aus Windparks (rund 26 Prozent der aktuellen Kapazität) und Photovoltaik-Kraftwerken (rund 74 Prozent der aktuellen Kapazität).
In der Zusammenschlussvereinbarung, so die Unternehmen weiter, hätten sie sich auf wesentliche Eckpfeiler der Transaktion, die Modalitäten der Unterstützung der Transaktion durch Chorus und das gemeinsame Verständnis im Hinblick auf die zukünftige geschäftliche Kooperation zwischen Chorus und Capital Stage für den Fall eines erfolgreichen Abschlusses der Übernahme verständigt. Sitz von Capital Stage soll demnach Hamburg bleiben. Zudem sei geplant, den Vorstand von Capital Stage um den derzeitigen Chorus-CEO Holger Götze als Chief Operating Officer (COO) zu erweitern.
Peter Heidecker, Aufsichtsratsvorsitzender und größter Chorus-Aktionär der Chorus, sowie die Vorstandsmitglieder Holger Götze, Helmut Horst und Heinz Jarothe haben sich gegenüber Capital Stage bereits verpflichtet, das Angebot für die von ihnen direkt oder indirekt gehaltenen Chorus-Anteile – zusammen etwa 15 Prozent – anzunehmen. Erst im Oktober war Chorus an die Börse gegangen, damals wurden die Aktien zu je 9,75 Euro ausgegeben.
Das Übernahmeangebot unterliegt den Unternehmen zufolge einigen Bestimmungen und Bedingungen. Dazu gehören die Eintragung der Durchführung einer Sachkapitalerhöhung bei Capital Stage zur Schaffung der neuen Aktien für den Umtausch, das Erreichen einer Mindestannahmequote bei Chorus von 50 Prozent plus eine Aktie sowie die Freigabe durch die Kartellbehörden. Capital Stage will die notwendigen Beschlüsse bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 8. Juli 2016 fassen. Ein Vollzug des Zusammenschlusses wird voraussichtlich Ende des dritten Quartals 2016 erwartet. (Petra Hannen)

Singulus-Aufträge jetzt rechtsverbindlich

Singulus-Produktionsmaschine
Die Verträge für den größten Lieferauftrag in der Singulus-Firmengeschichte sind jetzt rechtsverbindlich.
Foto: SINGULUS TECHNOLOGIES AG

Singulus-Aufträge jetzt rechtsverbindlich

30. Mai 2016 | Märkte und Trends, Topnews
Singulus hat für die angekündigte Lieferung von Anlagen zur Produktion von CIGS-Solarmodulen an eine Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials (CNBM) jetzt die rechtsverbindlichen Verträge unterzeichnet. Das gesamte Auftragsvolumen liegt bei 110 Millionen Euro.

Am 24. Mai meldete Singulus Technologies die Unterzeichnung der Vorverträge, jetzt hat der Photovoltaik-Anlagenbauer die rechtsverbindlichen Lieferverträge für die Lieferung der Anlagen zur Produktion von CIGS-Solarmodulen mit einer Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials (CNBM) unterzeichnet. Wie der Dünnschicht-Spezialist mitteilt, liegt das gesamte Auftragsvolumen bei 110 Millionen Euro und ist damit der größte Liefervertrag der Firmengeschichte. Der Auftrag umfasst demnach die Lieferung von Anlagen für die Selenisierung (CISARIS), die Kathodenzerstäubung – Sputtering (VISTARIS) und den Aufdampfprozess (SELENIUS). Die Anlagen sollen in zwei neuen Produktionsstätten für CIGS-Solarmodule eingesetzt werden und in der ersten Ausbaustufe der Ausrüstung der jeweiligen Fabrik mit einer Ausbringungsmenge von rund 150 Megawatt dienen. Die geplante finale Ausbringungsmenge jeder Fabrik liege jeweils bei rund 300 Megawatt und werde seitens des Kunden in einer nachgelagerten, zweiten Ausbaustufe angestrebt.
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werde die abschließende Finanzierung des Projektes jetzt ebenfalls kurzfristig erwartet. Die Verträge stünden zudem weiterhin unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Singulus-Gremien. Nach Vorliegen aller Informationen werde Singulus die Auswirkung auf die derzeit ausstehende Prognose zu den Finanzkennzahlen für die Jahre 2016 und 2017 überprüfen und die Märkte kurzfristig über eine gegebenenfalls erforderliche Anpassung der Prognose informieren.(Petra Hannen)

Sachsen verlängert Speicherförderung

Auslieferung von Solarwatt-Stromspeicher
Der Freistaat Sachsen will Investitionen in Stromspeicher weiter fördern.
Foto: SOLARWATT GmbH

30. Mai 2016 | Politik und Gesellschaft, Speicher und Netze, Topnews
Sachsen setzt das Förderprogramm "Innovative dezentrale Stromerzeugung und -speicherung" fort. Für das Jahr 2016 stellt der Freistaat dafür insgesamt 2,5 Millionen Euro bereit.

Bereits seit 2013 fördert Sachsen dezentrale Stromspeicher. Wie das sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mitteilt, wurden bislang 325 Stromspeicher in Sachsen installiert und tragen zur Flexibilisierung von selbst erzeugtem Strom aus Photovoltaikanlagen bei. „Speicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Sie flankieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien, stützen die Netze und werden stetig günstiger“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig. Das Förderprogramm „Innovative dezentrale Stromerzeugung und -speicherung“ werde sehr gut angenommen. Damit diese erfolgreiche Entwicklung weitergehen könne, setze Sachsen das Stromspeicherprogramm fort.
Der Pressemitteilung zufolge hat Sachsen in den vergangenen Monaten das Förderprogramm an die aktuellen Marktentwicklungen angepasst und die technischen Anforderungen an die Anlagen teilweise neu definiert. Gleichzeitig hat die Sächsische Aufbaubank (SAB) die Antragsformulare und das Merkblatt überarbeitet. Wie das Ministerium weiter mitteilt, wurde das Programm um die Förderung von Modellprojekten ergänzt, die nicht auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologie basieren. Die Sächsische Energieagentur (SAENA) berate potenzielle Antragsteller bei ihren Projekten und erhebe deren Leistungsdaten. Die Förderquote beträgt demnach für Standardanlagen bis zu 40 Prozent und bei Modellvorhaben bis zu 50 Prozent. Sie sei auf maximal 20.000 Euro pro Vorhaben angehoben worden, damit auch größere Speicher und Modellvorhaben realisiert werden können.
Für das Jahr 2016 stellt der Freistaat insgesamt 2,5 Millionen Euro Fördermittel bereit; die SAB nimmt ab sofort Förderanträge entgegen. Wie das Photovoltaik-Unternehmen Solarwatt mitteilt, müssen folgende Rahmenbedingungen für die Bewilligung der Förderung erfüllt sein: Der Batteriespeicher muss über mindestens zwei Kilowattstunden nutzbare Kapazität verfügen und die Wirkleistung der Photovoltaik-Anlage am Netzeinspeisepunkt auf 50 Prozent begrenzt sein. Zudem werden Solarwatt zufolge auch Investitionen in Mess- und Steuereinrichtungen wie beispielsweise in Energiemanagement-Systeme durch das Land Sachsen unterstützt. Detaillierte Informationen gibt es auf der Homepage der SAB. (Petra Hannen)

Greece to auction new PV power

Greece to auction new PV power

30. May 2016 | By:  Ilias Tsagas
Greece is set to publish a new policy framework for the support of renewable energies in June, with the aim of putting it into law by July. Two pilot auctions for around 50 MW of solar PV will take place as part of the policy.
Athens, Greece. Photo Wikimedia.
The new policy is driven by guidlines set by the EU.
During a solar thermal power seminar in Greece on Friday, an official from Greece’s Ministry of Environment, Energy and Climate Change announced that Greece’s new policy framework in support of renewable energies will be brought up for public consultation very soon. Adding that the ministry aims to have the new policy framework brought into law by the beginning of July.
The EU’s Environmental and Energy State Aid Guidelines (EEGA) are the driving force behind the policy change, which state that the bloc’s renewable energy generators need to sell their electricity in the market as of 2016. Member states are also obliged to replace their feed-in tariff (FiT) remuneration schemes for the support of renewable energy with market premiums that offer a top-up on the wholesale electricity price. However, PV plants below 500 KW are excluded from the market premiums obligation, allowing FiTs for these systems to be set independently.  
Greece has not yet aligned its renewable energy support scheme with the EU guidelines and needs to do so as soon as possible.
In February, Greece’s energy ministry published an initial outline of the new scheme. According to the document, FiTs for systems larger than 500 KW will be decided via competitive tenders, with the first of the tenders expected to start within the first half of 2016. It says that there will be at least two tenders in 2016. The new scheme will exclude renewable energy projects in Greece’s islands that are not interconnected with the mainland’s electricity system.
It appears that Greece's energy ministry is slightly behind schedule, which is presumably why the official said on Friday that the new policy framework needs to be legislated by the beginning of July.
Although the specifics of the tenders have not been made public yet, based on the ministry’s preliminary plan and information available in the Greek press, it appears that the ministry will tender about 50 MW of new PV for projects over 500 KW in 2016. Some stakeholders have mentioned a first tender for projects ranging from 500 KW to 1 MW and a second tender for projects larger than 1 MW. The same stakeholders said that there will be a cap on the biddings of around €90 per MWh.
Nevertheless, this is good news for the resurgence of a market that saw a commendable amount of new solar PV added in 2012 and 2013, but then stagnated in 2014 and 2015. Something that may be crucial to the success of the new scheme is the foundation for a balanced system of PV power remuneration set by the EEAG. This may help it avoid the pitfalls of the past Greek policy that allowed unsustainable rates of return for PV projects, leading the sector to bankruptcy and stagnation.

Renewable Resources Set New Records in US Electricity Generation in 1Q16

Renewable Resources Set New Records in US Electricity Generation in 1Q16

Defying all projections, wind, solar, and other renewable energy sources set a series of records for domestic electrical generation during the first quarter of 2016.

According to the U.S. Energy Information Administration's (EIA) latest, just-released "Electric Power Monthly" report (with data for the first three months of 2016), net U.S. electrical generation from non-hydro renewables (i.e., biomass, geothermal, solar, wind) increased by 22.9 percent compared to the first quarter of 2015. Output from conventional hydropower also rose by 6.5 percent. Combined, generation from all renewable sources increased by 14.60 percent in January-March 2016 compared to the same period in 2015.

Further, utility-scale electrical generation from renewable sources hit an all-time high of nearly 17 percent (16.89 percent) of total generation. During the first quarter of 2015, renewable energy's share of net generation was only 14 percent.

Electrical generation by wind rose 32.8 percent and set a new record of 6.23 percent of total generation. In the first quarter of 2015, wind power's share was only 4.46 percent.

Similarly, electrical generation from utility-scale solar thermal and photovoltaics grew by 31.4 percent to 6,690 thousand megawatt-hours and comprised 0.69 percent of total electrical output. However, EIA also estimated that distributed solar photovoltaics (e.g., rooftop solar systems) expanded by 35.2 percent and accounted for an additional 3,146 thousand megawatt-hours. Combined, utility-scale and distributed solar accounted for over one percent (1.01 percent) of generation. A year ago, solar's share was only 0.72 percent.

Among renewable energy sources, only biomass and geothermal experienced declines at 1.4 percent and 1.6 percent, respectively.

In stark contrast to the stunning growth rate of renewable sources, nuclear power remained essentially stagnant — registering growth of only 1 percent; electrical generation fueled by natural gas was up by 6.7 percent, while that from coal plummeted by 24.2 percent.

Inasmuch as electrical output from wind and hydropower sources tend to be highest in the first quarter of each year, renewable energy's share of net electrical generation for the balance of 2016 may dip a little. Nonetheless, data for the first quarter appears to be swamping EIA's earlier forecast of just 9.5 percent growth by renewables in 2016.
Lead image credit: Andrew Imanaka | Flickr

China Expected to Outperform Germany in Solar PV Capacity

China Expected to Outperform Germany in Solar PV Capacity

China is expected to add new solar PV installation capacity of more than 19 GW this year, bringing the total PV installation capacity to above 60 GW, outperforming Germany to become the world’s largest country in terms of the aggregate PV installation capacity.
The country is forecast to maintain the position as the world’s largest PV cell product producer this year, with exports for PV cells and components rising about 5 percent year on year to more than US$15.0 billion.
China recorded combined exports and imports of solar PV cells amounting to US$17.9 billion for 2015, a slight year-over-year decrease of 2.3 percent. Of the total, US$14.7 billion accounted for exports, up 1.9 percent from a year earlier while US$3.18 billion were imports, down 17.7 percent year on year.
Specifically, the country recorded solar PV cell exports in the form of general trade amounting to US$8.18 billion for the same period, representing a year on year increase of 28.8 percent and accounting for 55.7 percent of the country’s total exports. Processing trade of the cells amounted to US$5.92 billion for the same period, down significantly by 21.9 percent year on year and accounting for 40.4 percent of the country’s total.
Regionally, China exported US$2.24 billion worth of solar PV cells to Europe during the year, decreasing 20.4 percent compared to the previous year and accounting for 15.3 percent of the country’s total. Exports of the cells to Asia rose to US$8.86 billion during the same period, increasing 12.8 percent from a year ago and accounting for more than 60 percent of the total. Exports to emerging markets in Latin America surged to US$900 million during the same period, up 84.2 percent compared to the previous year, representing the largest growth among the country’s major export destinations.
Of note is the export of US$3.86 billion worth of PV cells to Japan during the year, accounting for 26.3 percent of the total and representing a year-over-year decrease of 20.8 percent. India accounted for US$1.38 billion in PV cell exports, up significantly by 163 percent year on year and accounting for 9.4 percent of the country’s total. Exports to the U.K. dropped to US$570 million during the same year, down 36.4 percent from a year earlier and ranking sixth among the country’s export destinations.
China produced 43 GW of PV components in 2015, accounting for 71.7 percent of the world’s total production volume and ranking first worldwide for the seventh consecutive year.
China now exports over 60 percent of its PV cell products to overseas markets, showing a relatively higher degree of dependence on foreign trade. Although the government has put in place a series of policies and measures to invigorate the PV industry, the country still faces many hurdles, including difficulties in obtaining sufficient financing, high construction costs, disputes over property rights and long payback periods.
Lead image credit: Photovolts | Flickr

AGL Eyes Energy Storage for Australian Homes to Tap Solar Surge

AGL Eyes Energy Storage for Australian Homes to Tap Solar Surge

AGL Energy Ltd. plans to announce a program within a few months to roll out about 1,000 energy storage systems for Australian homes with rooftop solar panels amid forecasts that falling prices will stimulate demand.
While demand for battery technology in Australia has been “very low,” it’s expected to pick up with costs projected to decline about 60 percent in the next five years, said Andy Vesey, AGL’s chief executive officer. The electricity retailer formed a partnership earlier this year with California-based storage developer Sunverge Energy Inc.
“You’re going to start to see very significant uptake at the consumer level,” Vesey said Tuesday after addressing a business lunch in Sydney. “There’s tremendous opportunity to improve the performance and the costs.”
AGL in February unveiled a $20 million investment in Sunverge, a provider of energy storage and management systems, as part of its effort to accelerate the introduction of the technology. Tesla Motors Inc., LG Chem Ltd. and Panasonic Corp. are among companies jumping into an Australian storage market that Morgan Stanley estimated could be worth A$24 billion ($17 billion) after a surge in solar installations.
‘Virtual’ Plant
Australia was leading the world in installing solar panels on the roofs of homes, according to a report last year by the Melbourne-based Grattan Institute. About 30,000 Australian homes will have PV-energy storage systems by 2018, Marianne Boust, a Paris-based analyst at IHS Inc., wrote in a report in February. The country had less than 500 installations at the end of 2015.
SA Power Networks said last week it will deploy about 100 Tesla and Samsung batteries in tests due to start in June. Rather than building a new power line to meet demand, the South Australian company wants to tap local solar generation and combine it with storage.
“We’re also looking at a similar, much larger program that we’ll announce relatively soon, which will be 1,000 residential batteries, all at a discounted way of getting that to the consumer, because right now nobody can afford it,” Vesey said.
The biggest retailers in Australia are offering solar and storage packages ranging from A$14,990 ($10,800) to A$24,990, according to Annabel Wilton, a Sydney-based analyst at Bloomberg New Energy Finance.
The AGL battery program would be the equivalent of building a 5-MW solar plant, Vesey said. With Sunverge’s energy-management technology, “we can operate it as if it was one plant, a virtual power plant,” he said.
© 2016 Bloomberg

Spruce Arranges $120 Million Financing for Rooftop Solar

Spruce Arranges $120 Million Financing for Rooftop Solar

Spruce Finance Inc., a solar-financing company backed by Kleiner Perkins Caufield & Byers LLC, arranged $120 million in debt for rooftop solar systems in the U.S. The deal closed Friday.
The company’s first syndicated loan was led by Investec Plc, and San Francisco-based Spruce plans to use the money to meet growing consumer demand for financing for solar power, according to Chief Executive Officer Nat Kreamer.
“All of our business lines are growing more than 50 percent this year,” Kreamer said in an interview Monday. “We’ve had a very strong reception from the capital markets.”
Spruce was formed by the January merger between Clean Power Finance Inc. and Kilowatt Financial LLC, another Kleiner Perkins-backed solar financing company. It offers financing for residential solar, water-conservation upgrades and energy efficiency projects. As of February, it had more than 50,000 U.S. customers and had raised more than $2 billion from backers that include Edison International, Dominion Resources Inc. and Duke Energy Corp.
Investec has been an active lender to rooftop solar companies. In January, it arranged a $250 million financing for Sunrun, another San Francisco-based solar company.
© 2016 Bloomberg

Saudi Arabia to Revive Its Solar Power Program at Smaller Scale

Saudi Arabia to Revive Its Solar Power Program at Smaller Scale

Saudi Arabia is seeking to revive its stalled solar-power program, scaling back more ambitious targets it set four years ago after making little headway in transforming the energy supply of the world’s biggest oil exporting nation.
The kingdom plans to install 9.5 GW of renewable energy under its Vision 2030 program announced last month, about a quarter of the previous goal. The new target is about 14 percent of the country’s current generating capacity and is achievable because of a plunge in the cost of solar PV, government officials said.
“Solar should be the fundamental solution for Saudi Arabia,” Ibrahim Babelli, the country’s deputy minister for economy and planning, told reporters at a conference in Dubai.
The goals reflect work by Prince Mohammed bin Salman to overhaul the economy of Saudi Arabia, selling off a stake in the state owned Saudi Arabian Oil Co. to diversify away from fossil fuels as a primary revenue source. The desert kingdom relies on oil and natural gas for almost all of its power generation, sapping what it earns from crude it could export.
The energy ministry is working to establish the framework for the new renewable energy plan and needs more time to complete its planning, said Babelli, who directed strategy at the body previously responsible for renewable energy policy. Currently, the nation has almost no solar power.
The solar program at one point envisioned more than $100 billion pouring into renewables over the next two decades. The government scaled back the program once before, in January 2015, saying it needed more time to assess the technologies it would use.
Babelli was previously chief strategist at the King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy, the body set up by Saudi Arabia’s former monarch in 2010 to push into renewables.
Its plans failed to take off because Saudi Arabia’s state-owned utility didn’t want to allow private companies to build power plants and aimed to control the process itself, he said.
Now, the kingdom is returning to its effort to tap new energy resources that would free up more crude for export and provide affordable power for industry and homes. The cost of building solar power plants is declining globally as Chinese panel makers boost manufacturing capacity and slash costs.
“The trend will continue,” Timothy Polega, a manager in the renewables department at state-owned oil company known as Aramco, said at the conference.
Aramco is waiting for further details about the kingdom’s energy plan before deciding on its own renewable energy plans, Polega said. The price of solar power in projects in the Persian Gulf over the last year has plunged by about 50 percent and plant developers will be able to achieve similar prices in Saudi Arabia, he said.
Dubai, in the United Arab Emirates, awarded a contract for a 200-megawatt solar plant in January 2015 at what was then a record-low price of 5.85 cents per kilowatt-hour. Last month, the emirate received a bid for an 800 MW plant at a power price of 2.99 cents per kilowatt-hour.
© 2016 Bloomberg

Solar Project Gives Ray of Hope to Struggling Australian Grape Growers

Solar Project Gives Ray of Hope to Struggling Australian Grape Growers

A solar power project in Australia’s largest grape growing region is giving struggling vignerons a sunny alternative.
An electrical services company in South Australia’s Riverland is looking to build dozens of community-owned solar farms and sell the energy on Australia’s volatile spot market.
The Riverland is about 250 kilometers (km) east of the South Australian capital Adelaide and stretches for 120 km along the banks of Australia’s biggest river, the Murray.
Renmark–based Yates Electrical Services began its Red Mud project this year and has been running a 180-kW test site for about three months.
The project ultimately aims to work with landowners to set up 100-kW to 200-kW solar farms and sell the energy to the national electricity grid through the spot market.
Managing Director Mark Yates said that, under the Red Mud project, landowners could lease their land to be used for a solar farm, lease the land and buy into a portion of the farm or choose to own the entire solar farm outright.
He said the test site had shown that a 10 percent return on investment per year was achievable.
“Red Mud is something that we dreamt up to be a lot more scalable to people locally as opposed to big superannuation funds or merchant banks investing in massive projects,” Yates said. “Effectively with Red Mud everything the site generates in the form of energy and the Large Generation Certificates are retained locally in the community.”
solar
Yates said a typical 200-kW farm would cover an acre, include 800 solar panels on ground-mounted racks, cost between $300,000 and $400,000 to set up and return about $40,000 a year.
Originally a citrus and stone fruit growing region, the Riverland turned to wine grapes in the 1980s and '90s and now accounts for a quarter of Australia’s annual crush. But low prices in recent years have many growers considering their future in the industry.
“There are a lot of growers in the Riverland who may have taken exit grants or who may be reconsidering the value of reinvesting back into vines or citrus because of high water prices and low fruit prices — this offers a new industry on a national market,” Yates said. “We do have very affordable land and a good solar resource and there are a lot of people questioning whether they should continue on with grapes.”
Yates said the solar farm option was appealing to landowners who were already trading their water allocations and wanted additional income.
“Probably 50 percent of the visits we’ve done are people who have sold their water licence and the water or people who may have kept their licence but on-sold their water," he said. “Effectively they’ve got land but they don’t have any water to put on it so the idea of growing crops is completely out the window.”
Spot market electricity prices can reach $14 per kW and are subject to wild fluctuations due to variable demand and supply caused by factors such as temperature and wind.
Yates said when demand was low, particularly at night, the spot market energy prices sometimes hit zero and occasionally went into negative numbers.
“The next step for this will be batteries, allowing farms to generate the power and choose the best times to sell it to the market,” he said. “So effectively, at night time if the price is negative you will get paid to charge your batteries and then when we have these high-price events you could sell it back.”
Yates and his team have so far conducted about 40 site visits for landowners interested in taking up the scheme. He said about 25 percent of sites so far had excellent power connections and adequate land, making them ideal candidates.
The first commercial site, which will be a 50/50 partnership between the landowner and Red Mud, is on track to begin generating energy by early August.
In South Australia, producers generating 100 kW or more can register to trade Large Generation Certificates and access the spot market.
The state, which has high electricity prices, recently closed its last remaining coal-fired Northern Power Station in Port Augusta but is leading the world in renewable energy initiatives.
Riverland Paringa Council Chief Executive Tony Siviour said the Riverland was well known for its abundant sunshine and had more sunlight hours than most major Australian cities including the Gold Coast.
He said Red Mud had the potential to reduce the region’s reliance on irrigated horticulture and presented an opportunity for people to do something more profitable with their land.
“What Mark is proposing is a good substitute for wine grapes and it definitely has merit,” Siviour said.
This article was originally published by The Lead. It was republished under a Creative Commons license and was edited for style.
Image credit: The Lead.

Panasonic’s new HIT reaches 19.7 efficiency and gains 330 watts from 96 cells

Panasonic’s new HIT reaches 19.7 efficiency and gains 330 watts from 96 cells

5/27/16, 1:00 PM -
The Japan-based company Panasonic will present the new HIT module lineup at the Intersolar Europe in Munich. This includes their recent addition of HIT N325/N330. The product is already available in European markets.
The multicrystalline solar module is already available in European markets.
The module features an expanded 96-cell design, returning approximately 27 percent more power compared to other 260-watt multicrystalline modules, the Panasonic said. The product also supplies a higher energy density per square meter, achieving 19.7 percent module-level efficiency. The output of 330/325 watts, decreasing balance of systems costs for EU installers on residential and commercial installations.

Electronics giant drives the efficiency ahead

The company recently began delivering the first N325/N330 to Europe in late spring 2016. The module line up also includes the HIT N285 and N240/245 modules. In addition to their HIT module line up, the company will also be present their energy storage system and heat pumps.
The electronics giant has recently claimed a new world record. The crystalline silicone based PV module achieves of 23.8 efficiency at research level. The achievement adds to Panasonic’s world record conversion efficiency of 25.6 efficiency with for its silicon heterojunction cells in 2014. (HS)

Solarnova offers translucent PV modules to market, especially made for building integrated solar systems

Solarnova offers translucent PV modules to market, especially made for building integrated solar systems

5/27/16, 10:26 AM -
The new PV modules from the series Sol GT Translucent by Solarnova combine individuality with standard modules. Its translucent back sheet offers new design options. This allows installers to win over customers focusing on a PV system's aesthetics.
The roof integrated module combines power generation an high quality architecture.
Manufacturer Solarnova from Germany can adapt the cell's colour. The palette ranges from pink, green and red to gold. Demand for golden cells has especially seen a strong increase in Arab states. The variant with 60 monocrystalline cells has eleven percent translucency. Its performance is equal to that of standard modules with its 284 Watt. The 45-cell module stands out thanks to its 33 percent translucency and an output of 213 Watt. Both modules are available with black or silver aluminium frames.

The modules are usable in many ways

The modules can be used in many ways: In South and Central America they can be used in overhead glazings and facades. On top the modules provide shade as well. The photo shows the HS Hotsson Hotel in Léon, Mexico. In Germany the translucent modules are mainly of interest for roof systems used to preserve monuments, since they do not affect a building's appearance as much as conventional PV systems. (HS)

A match in Kropstädt: How to make a commercial energy storage system

A match in Kropstädt: How to make a commercial energy storage system

5/20/16, 8:10 AM -
Kropstädt is an inconspicuous town in Saxony-Anhalt. There in the German factory of Tesvolt the engineers and technicians assembly commercial lithium ion storage systems. We kept an eye on the production – see our latest video.
The assembly of the batteries and the system is a lever to cut the costs down.
Kropstädt is a stone’s throw from Wittenberg. Finding Kropstädt on a map is difficult – Wittenberg not at all. It is well known where Martin Luther nailed his theses of protest against the clerus to the church door, 500 years ago. But industry insiders should now also keep the name Kropstädt in mind. Since early August of last year, Tesvolt are building their new commercial storage units there. A staff of ten is producing about 1.6 megawatt hours’ worth of capacity.

Storage system with lithium battery cells of 200 ampere hours

The Li-60 series with 60 kilowatt hours is particularly in demand. When assembling it, Tesvolt bracket together six cells into one block, with 96 cells in one Li-60 cabinet. Within each block, the cells are connected in parallel, while the blocks in the cabinets are in series. For that reason, all sizes of the Li series are structured the same way, what varies is just the number and combination of cells or battery blocks.
Every battery block has its own sensor that continuously measures voltage and the temperature at the terminals. “Those are the two critical parameters,” Simon Schandert says. He is the chief engineer of Tesvolt and head of system development. “The cells’ temperature does not become a problem, if the pattern of charging and discharging is set up correctly. We adapt the charging specifications to the batteries, to ensure that they are charged or discharged at a rated current load of about 0.3 to 0.5 C. A temporary maximum load of 1 C in case of peak loads is not a problem.”

Measuring temperatures precisely for best performance

At temperatures below five or above 40 degrees Celsius, the load on the system is reduced. “A lithium iron phosphate battery performs best at 20 to 30 degrees, resulting in a long battery life,” Schandert explains. “That is why the current loads are reduced when temperatures go too high or too low, in order to ensure the longest battery life possible.”
At sub-zero temperatures, the storage unit switches itself off. The same is true for temperatures above 45 degrees. Recently, the first Li-60 was delivered to Siberia. Because in winter, temperatures can easily go below minus 40 degrees Celsius, the unit was set up inside the container which also is the service room for the engineer on duty. Generally, the Li storage units are designed for indoors use, without air conditioning. Four Li-60s have already been installed at London’s largest flower market (240 kilowatt hours at a charging capacity of 72 kilowatts).

Safety first

If the ambient temperature at the site of the storage unit falls below zero degrees, to be safe, the battery management system disconnects it from the grid. This avoids charging and subsequently doing damage to the battery below freezing, because otherwise there is the danger of formation of dendrites, metallic needles that could penetrate the separators. The disconnecting happens through DC relays attached directly to the battery at either terminal. These work redundantly, and so the positive and negative terminals can be (dis)connected independently of each other.
The bi-directional battery management system is the heart of the storage unit. It is the area of expertise of Simon Schandert and the technicians and engineers working with him. When the sub-assembly that contains the control unit is wired together with the battery blocks, Schandert refers to them as being a ‘match’, just as when an engine is mounted on the chassis of a car.

One system per day

A Li-60 can be assembled and be ready for shipment within a single day. Connection to the BatFuse, a fuse box for the battery, is achieved through two DC connection cables at the rear of the unit. (IR/HS)
Did you enjoy watching "A match in Kropstädt: How to make a commercial energy storage system”? Then also, watch “Moving the markets: The Tesvolt commercial energy storage system sets a benchmark for the new technology”. Or find out which opportunities Andreas Piepenbrink, the CEO at E3/DC sees for the energy storage market, or read the exclusive interview with Santiago Senn, director of LG Chem Europe on pv Europe in which he discussed innovation in storage systems, markets and distribution.

PADCON and SUNCYCLE act hand in hand against PID in large module fields

PADCON and SUNCYCLE act hand in hand against PID in large module fields

5/26/16, 12:29 PM -
The new full service package eliminates output losses in PV installations. Therefore the service and technology companies SUNCYCLE and PADCON are now offering a joint all-in-one service package which detects and eliminates potential induced degradation (PID).
Mischa Paterna (left) from SUNCYCLE and Constantin Wenzlik of PADCON work together against PID.
The PID effect occurs most commonly in crystalline photovoltaic modules and can lead to output losses, and therefore also yield losses, of up to 90 percent. This strategic partnership offers plant operators all the necessary services, from PID detection to regeneration of entire photovoltaic installations, from a single source.

One stop shop solution

Mischa Paterna is Managing Director of SUNCYCLE. He says, “Our cooperation benefits operators who suspect that their installations are affected by PID by offering them a one-stop-shop solution. To start with, SUNCYCLE performs a precise analysis of the installation. With our mobile measurement system, the modules do not even need to be dismounted, and measurements can also be taken during the day.”
SUNCYCLE has extensive experience in PID, boasting over 50 MW of regenerated PV capacity. A cost-efficient electroluminescence test can be performed on site using the portable Compact Test Unit (CTU Flex EL). If the measurement confirms the suspicion of PID, PADCON Float Controllers are installed to regenerate the modules affected.

Offset boxes connected parallel to the installation

They are anti-PID boxes, also known as offset boxes, which are connected in parallel to the installation near the inverter. Whilst the inverter is inactive, these “PID killers” raise the PV field to a high voltage, which regenerates the degraded module.
This way, even seriously degraded modules often reach 90 percent of the original output again after 4 or 5 weeks.  As the companies have learnt through their customer projects, recognizing the PID effect as early as possible is paramount, not only to avoid yield losses, but also to maximize the probability of being able to fully repair the affected modules.

Long experience in the fields

According to their experience, a module whose output has fallen to 30 per cent of the original output level, can no longer be fully regenerated. “We have been working on PID prevention and regeneration since 2011, and draw on experience from over 1,000 installed devices in 20 countries around the world”, says PADCON Managing Director, Constantin Wenzlik. “Our Float Controller product family includes solutions for all power ratings and installation sizes with string or central inverters.” PADCON and SUNCYCLE offer their joint services throughout Europe. Enquiries regarding their product range can be directed to both companies. (HS)

Die Galapagosinseln setzen auf Erneuerbare Energien

Die Galapagosinseln setzen auf Erneuerbare Energien

Lange Zeit bestand die Energieversorgung der berühmten Galapagosinseln fast ausschließlich aus importiertem Öl. Im Jahr 2001 allerdings lief ein Öltanker vor der Küste auf Grund und verlor 570.000 Liter Diesel – was eine enorme Bedrohung für die einzigartige Tier und Pflanzenwelt der Inseln darstellte. Seitdem wird daher versucht, die Abhängigkeit von importierten Energieträgern zu verringern. In den letzten zehn Jahren konnten so immerhin 8,7 Millionen Liter an Ölimporten eingespart werden. Immerhin 30 Prozent des Energiebedarfs der Hauptinsel San Cristóbal werden inzwischen durch Erneuerbare Energien gedeckt. Doch die Pläne gehen noch weiter: Mit Hilfe neuer Projekte soll dieser Wert zeitnah auf siebzig Prozent steigen. Zudem werden dann auch die anderen Inseln in den Blick genommen.
© EOLICSA

Der Vogelschutz spielte eine besondere Rolle

Zwar wurden im Jahr 2007 bereits zwei Solarkraftwerke auf den Galapagosinseln errichtet, der Großteil der nachhaltigen Energieversorgung kommt aber von der Windkraft. Dies ist durchaus überraschend. Denn die riesigen Rotoren gelten eigentlich als tödliche Falle für Vögel – und auf den Inseln leben die vom Aussterben bedrohten Galapagos-Sturmvögel. Wissenschaftler haben daher die typischen Flugrouten dieser Vögel analysiert und die Windräder anschließend auf weit davon entfernten Hügeln platziert. Die Leitungen zum Transport der produzierten Elektrizität wurden zudem unterirdisch verlegt. Das Ergebnis: Seit dem Jahr 2007 wurde kein Exemplar der seltenen Sturmvögel durch die Windräder getötet.

Energiespeicher sollen eine konstante Versorgung sicherstellen

Das Projekt auf den Galapagosinseln kann also durchaus auch als Blaupause dienen für das Umweltmanagement rund um geplante Windkraftanlagen. In der nächsten Ausbauphase sollen nun ein weiteres Windrad sowie einige Solaranlagen errichtet werden. Vor allem ist aber ein Energiespeichersystem geplant, das die Versorgung mit Erneuerbaren Energien konstanter und zuverlässiger machen soll. Dies ist auch Voraussetzung dafür, um eines Tages komplett unabhängig von importierten Energieträgern zu werden. Erst dann wäre vollkommen sichergestellt, dass die weltweit einzigartige Lebenswelt der Galapagosinseln nicht erneut durch ein Schiffsunglück gefährdet werden könnte.
Via: Treehugger

Klimaneutraler Energieträger: Bakterium verwandelt CO2 in Ethanol-Kraftstoff

Klimaneutraler Energieträger: Bakterium verwandelt CO2 in Ethanol-Kraftstoff

Bei der Verbrennung fossiler Energieträger wird CO2 freigesetzt, das dann in die Atmosphäre entweicht. Dort ist es dann mitverantwortlich für den Klimawandel. Ein Forscher der Harverd University hat nun eine Möglichkeit gefunden, dieses Dilemma zu umgehen. Ein von ihm entwickeltes Bakterium nimmt CO2 und Wasserstoff auf und produziert daraus verschiedene Ethanol-Kraftstoffe. Diese können dann verbrannt werden und so zur Energieversorgung beitragen. Auf diese Weise ließe sich eine Art CO2-Kreislauf einrichten: Die Bakterien nehmen CO2 aus der Luft aus und dieses wird während des Verbrennungsprozesses wieder freigesetzt. Anders als bei fossilen Brennstoffen ist die Klimabilanz also neutral. Der Prozess lässt sich zudem beliebig oft wiederholen.
Bild: Pontificia Universidad Católica de Chile, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Bild: Pontificia Universidad Católica de Chile, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Genveränderungen bei den Bakterien sorgen für die Produktion von Ethanolkraftstoffen

In gewisser Weise handelt es sich also um eine Form der Erneuerbaren Energien. Das dabei genutzte Bakterium trägt den Namen Ralston Eutropha und verwandelt das CO2 zunächst in Adenosintriphosphat (ATP) – einen universellen Energieträger innerhalb von Zellen. Anschließend konnten die Wissenschaftler auf frühere Forschungsarbeiten von Anthony Sinskey vom MIT zurückgreifen. Dieser hatte bestimmte Gene identifiziert, die dafür sorgen, dass die Bakterien das ATP in Ethanolkraftstoffe umwandeln und diese anschließend ausscheiden. Durch gezielte Genveränderungen gelang es so, dass die Bakterien in letzter Konsequenz aus CO2 und Wasserstoff einen klimaneutralen Energieträger machen. Dieser muss dann nicht weiter behandelt werden, sondern kann direkt verbrannt werden.

Die so produzierte Energie ist karbonneutral

Die Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Bakteriums sind theoretisch natürlich unbegrenzt. Dementsprechend interessiert waren natürlich auch die Medien an den Forschungsergebnissen. Forschungsleiter Daniel G. Nocera legte daher Wert darauf, dass seine Bakterien nur ein Teil der Lösung beim Kampf gegen den Klimawandel sein können: „Sie lösen nicht euer CO2-Problem. Ich nehme CO2 aus der Luft, man verbrennt es und lässt das CO2 wieder frei. Es ist also karbonneutral“, so der Forscher. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen verfolgen auch Wissenschaftler in Aachen: Dort sollen Abgase genutzt werden, um Treibstoff zu produzieren.
Via: Inhabitat

Montag, 30. Mai 2016

G7-Staaten vereinbaren die Streichung von Subventionen für fossile Energieträger

G7-Staaten vereinbaren die Streichung von Subventionen für fossile Energieträger

Das G7-Gipfeltreffen in Japan wird wohl vor allem in Erinnerung bleiben, weil mit Barack Obama erstmals ein US-Präsident die Gedenkstätte in Hiroshima besuchte. Neben diesem historischen Ereignis wurden aber auch konkrete politische Vereinbarungen getroffen. In Sachen Klimaschutz dabei besonders interessant: Erstmals wurde ein konkreter Termin benannt, an dem die beteiligten Staaten sämtliche Subventionen für fossile Energieträger gestrichen haben wollen – das Jahr 2025. Gleichzeitig riefen die sieben größten Industrieländer und die Europäische Union die restlichen Staaten der Weltgemeinschaft dazu auf, diesem Beispiel zu folgen. Dabei geht es um durchaus beträchtliche Summen. Die OECD schätzt, dass sich die direkten Subventionen ihrer Mitgliedsstaaten für klimaschädliche Energieträger auf bis zu 200 Milliarden Dollar jährlich belaufen.
Video screen capture ODI, via: Treehugger

Video screen capture ODI, via: Treehugger

Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele fehlen noch

Das Ziel solche Subventionen ersatzlos zu streichen, verfolgt die G7 dabei offiziell bereits seit dem Jahr 2009. So konkret wie in diesem Jahr waren die Aussagen in den Abschlussdokumenten bisher aber noch nie. Dort hieß es diesmal unter anderem: „Ausgehend von der Tatsache, dass die Produktion und der Verbrauch von Energie für rund zwei Drittel der Treibhausemissionen verantwortlich sind, erkennen wir die wichtige Rolle an, die der Energiesektor bei der Bekämpfung des Klimawandels zu spielen hat.“ Folgerichtig wurde daher diesmal mit dem Jahr 2025 auch erstmals ein konkretes Zieldatum benannt. Klimaschutzorganisationen zeigten sich davon grundsätzlich erfreut, verwiesen aber darauf, dass diese Ziele nun auch durch konkrete Maßnahmen untermauert werden müssten.

Japan und Großbritannien haben gerade erst neue Subventionen beschlossen

Bisher verläuft die Entwicklung in den einzelnen G7-Staaten in Sachen Energiesubventionen dabei durchaus unterschiedlich. Zwar sind die Ausgaben zur Unterstützung fossiler Energieträger insgesamt gesunken – was aber auch mit ohnehin fallenden Weltmarktpreisen zusammenhängen könnte. Großbritannien und Japan waren zuletzt zudem in die Kritik geraten, weil sie neue Subventionen beschlossen: Die Briten für Öl aus der Nordsee, die Japaner für neue Kohleprojekte. Es bleibt also abzuwarten, ob in neun Jahren tatsächlich sämtliche Subventionen gestrichen sein werden.
Via: The Guardian

Nanomaterial verdoppelt die Effizienz von Solarzellen


Posted: 26 May 2016 06:46 AM PDT
Die Weiterentwicklung von Solarzellen ist ein wichtiges Forschungsfeld in einer Zeit, in der erneuerbare Energien eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Ein Team von Forschern des MIT hat ein Gerät entwickelt, das praktisch herkömmlichen Solarzellen vorgeschaltet werden kann und so ihre Effizienz nahezu verdoppelt.
MIT STPV

Vorgeschaltetes Gerät erhöht die Effizienz der Solarzellen

Die Wissenschaftler tauften ihre Erfindung auf den Namen Solar Thermophotovoltaic Device (STPV). Das Gerät wird vor eine Solarzelle geschaltet, fängt Licht auf und reflektiert es in einer konzentrierten Wellenlänge auf die Zelle. So kann die Energieeffizienz der Zelle wesentlich erhöht werden.
Der Trick hinter dem Ganzen sind Kohlenstoff-Nanoröhren, die fast das gesamte Lichtspektrum der Sonnenstrahlung aufnehmen können. Das führt erstmal zu der Bildung von Wärme, was bei Photovoltaik-Zellen eigentlich nicht erwünscht ist. Die Wärmebildung fungiert allerdings nur als Zwischenschritt, weil die Nanostruktur die entstandene Wärme wieder in Licht umwandeln kann, das eine Wellenlänge hat, die von den Solarzellen mit höchstmöglicher Effizienz ausgenutzt werden kann. Mit dem STPV soll es sogar möglich sein, die 1961 etablierte Shockley-Queisser-Grenze zu durchbrechen, die die höchstmögliche Effizienz von Solarzellen auf 31 Prozent festlegt.
Als besonderer Clou muss die entstandene Wärme nicht direkt wieder in Licht umgewandelt werden. Stattdessen kann sie in Wärmespeichern zwischengespeichert werden. Dies würde es ermöglichen, ohne aufwendige Batterietechnik einen ständig verfügbaren Strom aus Solarzellen zu ermöglichen. Das Problem an der Sache: Die verwendeten Kohlenstoff-Nanoröhren können noch nicht in großen Mengen hergestellt werden. Bis die Technologie praktisch verwendet werden kann, wird daher noch einige Zeit vergehen. Das STPV stellt aber einen spannenden Ansatz zur Verbesserung der Effizienz von Solarzellen dar.